Nachgefragt bei Stefan Opel, PrismaLife AG
07.04.2026

Stefan Opel, CEO, PrismaLife AG. Foto: © PrismaLife AG
Am 1. April hat Stefan Opel die Position des CEO bei der PrismaLife AG von Holger Beitz übernommen, der in den Ruhestand getreten ist. Zuvor war er Geschäftsführer der Gothaer Invest- und FinanzService GmbH.
finanzwelt hat nachgefragt, was Stefan Opel an seiner neuen Aufgabe reizt, welche Ziele er sich für 2026 gesetzt hat und wie er die Geschäftsentwicklung einschätzt.
Herr Opel, was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe?
Stefan Opel: Ich übernehme nun Gesamtverantwortung für ein dynamisches Unternehmen. Dabei gilt es, die PrismaLife in einem für Lebensversicherer herausfordernden Umfeld erfolgreich weiterzuentwickeln. Schon die ersten Wochen, in denen ich bereits vor dem Amtsantritt im Unternehmen unterwegs war, zeigen, dass ich dafür mit einem tollen, sympathischen Team zusammenarbeiten kann, das hervorragende Expertise gerade im Bereich Nettopolicen und fondsgebundene Lebensversicherung hat. Für mich persönlich ist die neue Aufgabe eine Weiterentwicklung über das vertriebliche Umfeld und die betriebliche Altersvorsorge hinaus. Die bAV war in den vergangenen 12 Jahren meine primäre Aufgabe bei der BarmeniaGothaer und wird es auch bleiben.
Welche Schwerpunkte und Ziele haben Sie sich für 2026 gesetzt?
Opel: Zunächst ist es wichtig, den Übergang von alter zu neuer Geschäftsleitung mit dem Team reibungslos zu gestalten. Dabei möchte ich auch neue Akzente in der Team-Zusammenarbeit setzen. Inhaltlich geht es darum, gemeinsam mit unseren Partnern im Vertrieb das Wachstum der kommenden Jahre zu gestalten. Das geschieht in einem herausfordernden regulatorischen Umfeld, aber gerade hier können wir die Dynamik und Flexibilität der PrismaLife ausspielen. Und natürlich wollen wir die strategische Perspektive der PrismaLife weiterentwickeln, auch im Hinblick auf die internationalen Märkte.
Wie schätzen Sie die Geschäftsentwicklung in diesem Jahr ein?
Opel: Wir erwarten ein stabiles Produktionsniveau und damit einem ähnlichen Verlauf wie 2025. Der Ertrag ist natürlich auch von der Entwicklung der Kapitalmärkte abhängig. Um hierzu Aussagen zu treffen, ist es aber noch viel zu früh. Grundsätzlich widmen wir uns in diesem Jahr der Vorbereitung auf das Wachstum der kommenden Jahre. Das betrifft nicht nur das Produktangebot, sondern auch die Auswahl der aussichtsreichen Märkte und Zielgruppen, die wir mit unseren bestehenden und neuen Partnern bedienen wollen. (mho)

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