OVB AG steigert Ertrag und Erfolg
07.02.2013
Die OVB konnte in den ersten neun Monaten 2012 das Ergebnis verbessern. Die Vertriebskraft im Segment Süd- und Westeuropa sei gestärkt, der Vertrieb meldet im Neunmonatsbericht 2012 Wachstum bei Finanzberatern, Kunden und Neuverträgen. Ab 2013 wird der deutsche OVB-Vorstand erweitert, ein neuer Vertriebsvorstand soll zukünftig im deutschen Heimatmarkt für Aufwind sorgen.
(fw/db) Die in 14 Ländern Europas aktive OVB Holding AG steigerte sein operatives Ergebnis in den ersten neun Monaten 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt um 79,3 Prozent auf 7,2 Millionen Euro.
In Mittel- und Osteuropa wurde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8,1 auf 8,9 Millionen Euro und in Deutschland von 4,0 auf 4,3 Millionen Euro im Vergleich zum Ergebnis im Vorjahr erhöht. Das Segment Süd- und Westeuropa erreichte ein ausgeglichenes Ergebnis, nach einem Fehlbetrag von 1,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge des Konzerns erreichte, bezogen auf die gesamten Vertriebsprovisionen, im Berichtszeitraum 4,6 Prozent, nach 2,5 Prozent in den ersten neun Monaten des Vorjahres.
Maßgeblich für diese positive Entwicklung waren, nach Angaben des Vorstands, die eingeleiteten konzernweiten Maßnahmen, mit denen OVB ihre Marktstellung in Europa weiter ausbauen will.
"Die erreichten Fortschritte bestätigen uns in den bisherigen Anstrengungen. Die Optimierung von Prozessen und Kosten in administrativen Bereichen und die erreichte Ergebnisverbesserung haben unsere finanzielle Basis weiter gestärkt. Damit können wir gezielt in den weiteren Auf- und Ausbau des Vertriebs investieren, um der führende Systemvertrieb in Europa zu werden", erläutert Michael Rentmeister, Vorstandsvorsitzender der OVB Holding AG.
Im Heimatmarkt Deutschland wird ab 2013 Lutz Richter (38) entsprechende Maßnahmen als neuer Vertriebschef verantwortlich steuern (finanzwelt, 2.11.2012). Der Vertriebsmanager übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2013 den Vorstandsbereich Vertrieb der deutschen Landesgesellschaft OVB Vermögensberatung AG. Mit dieser Vorstandserweiterung wird deutlich, dass OVB entgegen dem derzeitigen Trend im Wettbewerb unter Vertrieben und Maklerpools ihre Marktaktivitäten weiter ausbaut.
Die Gesamtvertriebsprovisionen des OVB Konzerns sanken leicht von 162,0 auf 155,6 Millionen Euro und bewegten sich in einem schwierigen Marktumfeld etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. In Süd- und Westeuropa stiegen die Vertriebsprovisionen im Neunmonatszeitraum in allen Ländern des Segments, mit Ausnahme Griechenlands, von 17,2 Millionen Euro um 14,0 Prozent auf insgesamt 19,6 Millionen Euro.
Das Geschäft der OVB in den Ländern Mittel- und Osteuropas blieb im Berichtszeitraum stabil. Der Umsatz lag hier in den ersten neun Monaten 2012 mit 91,0 Millionen Euro nach dem überaus starken Wachstum im Vorjahreszeitraum geringfügig um 3,5 Prozent unter dem Vorjahreswert von 94,3 Millionen Euro. In Deutschland sank der Umsatz von 50,4 auf 45,0 Millionen Euro.
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