OVB steigert Umsatz

26.03.2026

Mario Freis, CEO der OVB Holding AG. Foto: OVB

Die OVB Holding AG, einer der führenden europäischen Finanzvermittlungskonzerne mit Sitz in Köln, steigerte im Geschäftsjahr 2025 die Erträge aus Vermittlungen um 8,2 Prozent auf 437,2 Mio. Euro. Damit erreichte das Unternehmen erneut einen historischen Bestwert. Das Segment Mittel und Osteuropa trug maßgeblich zur positiven Entwicklung bei.

Das operative Ergebnis (EBIT) sank im Berichtsjahr auf 10,6 Mio. Euro (Vorjahr: 20,3 Mio. Euro). Neben gezielten Investitionen, insbesondere in die weitere digitale Transformation, wirkte sich hauptsächlich ein temporärer Sondereffekt auf das Ergebnis aus. Im Zuge der Liquidation eines Produktpartners, mit dem OVB in vier Ländern des Segments Süd‑ und Westeuropa in geschäftlicher Verbindung stand, fielen erhöhte Rechts‑ und Beratungskosten sowie zusätzliche Rückstellungen an. Der Konzern-Umsatz als auch das Konzern-EBIT 2025 liegen damit innerhalb der Prognosekorridore.

Mario Freis, CEO der OVB Holding AG: »2025 war für uns ein herausforderndes Jahr, das differenziert zu betrachten ist. Unsere Ertragslage war durch einen temporären Sondereffekt negativ beeinflusst. Dennoch blieb unsere Vertriebskraft unverändert hoch: Bereits das sechste Jahr in Folge steigerte der Konzern den Umsatz deutlich. Zudem haben wir unsere Kunden- und Vermittlerbasis weiter ausgebaut und neue historische Bestmarken erreicht.«

Die Zahl der betreuten Kund*innen stieg um 4,1 Prozent auf 4,90 Millionen (2024: 4,70 Millionen), die Zahl der hauptberuflichen Finanzvermittler*innen erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 6.539 Personen (2024: 6.278 Personen). Beide Kennzahlen unterstreichen die anhaltend hohe Nachfrage nach persönlicher und unabhängiger Finanzberatung in allen Kernmärkten.

Mittel‑ und Osteuropa war im Geschäftsjahr 2025 der Wachstumsmotor des Konzerns. Die Region steigerte die Erträge aus Vermittlungen erneut deutlich um 15,8 Prozent auf 263,3 Mio. Euro und lag damit spürbar über dem Vorjahreswert von 227,3 Mio. Euro. In Deutschland gingen die Erträge aus Vermittlungen hingegen auf 59,4 Mio. Euro zurück und lagen damit leicht unter dem Vorjahresniveau von 61,1 Mio. Euro. Auch Süd‑ und Westeuropa verzeichnete mit 114,5 Mio. Euro einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 115,8 Mio. Euro.

 Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den operativen Segmentergebnissen wider: In Mittel‑ und Osteuropa stieg das EBIT deutlich auf 29,7 Mio. Euro nach 23,9 Mio. Euro im Vorjahr und bestätigt damit die starke Entwicklung der Region.  Im Segment Deutschland reduzierte sich das EBIT durch höhere Investitionen in die Zukunftsfähigkeit und die Führungskräfteentwicklung im Vertrieb. In Süd‑ und Westeuropa führte der bereits erwähnte Sondereffekt zu einem negativen EBIT. Das Konzernergebnis der Anteilseigner der OVB Holding AG sank auf 8,6 Mio. Euro (2024: 19,2 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie reduzierte sich entsprechend auf 0,60 Euro (2024: 1,35 Euro). Vor dem Hintergrund der weiterhin soliden Kapitalbasis beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat der OVB Holding AG, der Hauptversammlung am 12. Juni 2026 vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende in Höhe von 0,75 Euro je Aktie auszuschütten.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die OVB trotz anhaltender Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen Umfeld weiteres Wachstum. Die Erträge aus Vermittlungen sollten in einer Bandbreite von 430 bis 470 Mio. Euro liegen, während das operative Ergebnis in einem Korridor von 10 bis 15 Mio. Euro erwartet wird. (mho)