Private Haftpflicht in der „Feuerprobe“ von Finanztest

07.02.2013

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Die Absicherung für den Fall einer Berufsunfähigkeit und die Private Haftpflichtversicherung sind zwei Versicherungsdeckungen die für jeden Menschen existenzielle Risiken absichern. Ratgeber in den Medien appellieren regelmäßig, sich entsprechend richtig abzusichern.

(fw/db) Die Zeitschrift "Finanztest" untersucht in der neuen Ausgabe September 2012 das Segment Private Haftpflichtversicherung. In dem mit "Die Feuerprobe" betitelten Test sortieren die Autoren alle Versicherungstarife aus, die nicht die Anforderungen eines Grundschutz-Modells erfüllen. Dazu gehören Tarife, die nicht mindestens eine Versicherungssumme von drei Millionen Euro umfassen.

Der Gothaer Konzern meldet, dass die Tarife "Gothaer Privathaftpflicht-Top", sowie "Gothaer Privathaftpflicht-Top mit der erweiterten Plus-Deckung", zu den besten getesteten Angeboten zählen und dafür die Note "sehr gut (0,7)" erhielten.

Der Direktversicherer Asstel wird für den "Komfort"-Tarif" und der Maklerversicherer Janitos AG für den Haftpflichttarif "Best Selection" ebenfalls ausgezeichnet.

Da beide Versicherer zum Gothaer Konzern gehören, stammen insgesamt vier von sieben mit diesem Ergebnis getestete Tarife aus dem Angebot der Kölner Versicherungsgruppe. Darüber hinaus hat auch der Basis-Tarif der Gothaer noch ein "sehr gut (1,5)" erreicht.

"An vielen Stellen übererfüllt die Gothaer sogar die von ‚Finanztest’ auferlegten Anforderungen", freut sich Patrick Prüss, Leiter Produktmanagement Haftpflicht der Gothaer.

So biete die Gothaer eine Versicherungssumme von bis zu 20 Millionen Euro an. Schäden an fremden Computern durch unbeabsichtigt übertragene Viren sind nicht, wie von "Finanztest" gefordert, mit lediglich 50.000 Euro versichert. Die Gothaer ersetze derartige Schäden sogar bis zur vollen Versicherungssumme und zähle damit auch hier zu den leistungsstarken Anbietern.

Pluspunkte im Test gab es zudem für kundenorientierte Bedingungen, Tarife ohne Selbstbeteiligung, sowie den Einschluss von deliktunfähigen Kindern, Gefälligkeitshandlungen und Photovoltaikanlagen.

Generell rät "Finanztest" den Lesern zur Umstellung auf aktuelle Tarife. Der Grund sei, neue Tarife sind meist leistungsfähiger und günstiger als alte Verträge.

Dieser Meinung der Autoren schließt sich Prüss an und empfiehlt Vermittlern: "Entsprechend unserer Erfahrungen schlummern in den Aktenordnern der Kunden noch viele überalterte Verträge, die massig Deckungslücken aufweisen."

finanzwelt-Tipp: Bei der nächsten Versicherungsinventur sollten Bedingungen und die Deckungssummen überprüft werden, als "Feuerprobe" für den Ernstfall. Vor dem Schaden klüger zu sein ist besser als hinterher.

Gothaer Konzern

Direktversicherer Asstel

Maklerversicherer Janitos AG