R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen 2026“

01.10.2026

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Weitere Ergebnisse der R+V-Studie in Kurzform:

  • Angst vor politischem Extremismus (Platz 9): Die Furcht bewegt sich mit 41 Prozent auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Bemerkenswert sind die Ausprägungen: Die Angst vor Islamismus ist mit 45 Prozent größer als die Angst vor rechtem Extremismus (43 Prozent). Weit dahinter liegt die Furcht vor Linksextremismus (7 Prozent).
  • Angst vor einer Spaltung der Gesellschaft (Platz 12): Die Sorge nimmt weiter ab und liegt aktuell bei 37 Prozent. Auf Nachfrage zeigt sich: 75 Prozent fürchten eine Spaltung zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. 59 Prozent bereitet eine Trennung zwischen Arm und Reich große Sorgen. Das dritte dominierende Spaltungsthema ist mit 54 Prozent die Haltung zu demokratischen Werten.
  • Angst vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung (Platz 14): Der Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert an. Die Angst, Deutschland könnte zur Kriegspartei werden, geht deutlich zurück (2026: 34 Prozent, 2025: 41 Prozent). Im Jahr vor Kriegsbeginn lag sie bei 16 Prozent.
  • Angst, dass KI unsere Gesellschaft gefährdet (Platz 16): Immer neue Manipulationsmöglichkeiten, Künstliche Intelligenz, die aus ihrer Testumgebung ausbricht: Jeder dritte Deutsche fürchtet die Folgen von KI.
  • Angst, arbeitslos zu werden (Platz 24): Nur 20 Prozent der Erwerbstätigen befürchten, ihren Job zu verlieren. Die Sorge wird seit 1992 abgefragt, das ist der bisherige Tiefstwert.
  • Angst vor Straftaten (Platz 25): In diesem Jahr ist das mit 19 Prozent die geringste Sorge der Deutschen.

Über die Studie

„Die Ängste der Deutschen“ ist die bundesweit einzige Umfrage, die sich inzwischen zum 35. Mal mit den Sorgen der Bevölkerung befasst. Seit 1992 werden in persönlichen Interviews rund 2.400 Männer und Frauen der deutschsprachigen Wohnbevölkerung im Alter ab 14 Jahren nach ihren größten politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Ängsten befragt. Die repräsentative Untersuchung der R+V Versicherung findet jedes Jahr in drei Wellen statt – dieses Mal lief sie vom 11. Mai bis zum 29. Juli 2026. Die wichtigsten Ergebnisse der Ängste-Studie sind unter www.die-aengste-der-deutschen.de aufbereitet. Hier liegen auch Video- und Audiostatements zum Download.

Eine Pressemitteilung der R+V Versicherung.

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