Riester-Rente ist für alle gut
07.02.2013

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Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat in Berlin aktuelle Zahlen über die staatliche Riester-Förderung veröffentlicht. Zu über 90 Prozent profitieren Sparer mit niedrigem oder mittlerem Einkommen von Riester. Die sogenannten „Gutverdiener und Reichen“, mit einem Jahresverdienst über 50.000 Euro, liegen unter 10 Prozent.
(fw/db) Riester ist ein Einstiegsprodukt in die Altersvorsorge für breite Bevölkerungsschichten. Den Erfinder Walter Riester wird es freuen. Im Interview mit der finanzwelt nannte der frühere Minister für Arbeit und Soziales genau dies als Ziel. "Die Riester-Rente soll der Einstieg in eine umfassende Beratung breiter Bevölkerungsschichten im Thema Altersvorsorge sein, so wie die Bahr-Förderung ein Einstieg in das Thema einer Vorsorge für den Pflegefall", bekräftigte Riester im Gespräch mit der Redaktion.
Frauen profitieren von Riester-Förderung
57 Prozent der 9, 23 Millionen Zulagenempfänger sind Frauen. Der Staat investiert für die Zulagen in den Riester-Anlagen 2,36 Milliarden Euro aus Steuermitteln. Die Gesamtbeiträge der Riester-Sparer haben sich seit 2008 von 7,8 auf über 8 Milliarden Euro erhöht.
Niedrige und mittlere Einkommen begünstigt
Mit 29,1 Prozent hat fast jeder dritte Riester-Sparer ein Jahreseinkommen unter 10.000 Euro. Weitere 38 Prozent der Sparer haben einen Jahresverdienst bis 30.000 Euro. Die Gruppe mit jährlichen Einnahmen zwischen 30.000 bis 50.000 Euro hat einen Anteil von 23,2 Prozent.
Zusammengefasst haben 90,3 Prozent aller Riester-Sparer ein Einkommen unter den auch als Pflichtversicherungsgrenze für die gesetzliche Krankenkasse bekannten 50.000 Euro. Nur 9,7 Prozent der Riester-Nutzer verfügen nach den Zahlen der staatlichen Rentenversicherung über ein Einkommen oberhalb der 50.000 Euro aus.
Die Eigenheim-Rente kann zulegen
64,1 Prozent der Sparer vertrauen die Sparbeiträge deutsche Lebensversicherer an, 17,8 Prozent bevorzugen die Investmentanlage bei einer Kapitalanlagegesellschaft, 6,6 Prozent wählen einen Banksparplan beim Kreditinstitut und 5,1 Prozent wählen die Anlage über eine Zusatzversorgungskasse. Lediglich 1,7 Prozent entscheiden sich für eine Pensionskasse und lediglich 0,1 Prozent nutzen Pensionsfonds.
Die jüngste der Anlagemöglichkeit - der Wohn-Riester - hat sich seit 2008 (0,4 Prozent) bis heute mit 4,6 Prozent auf das Zehnfache gesteigert.
Präsentationen der Deutschen Rentversicherung Bund als Download
Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Riester-Rente
von Ulrich Stolz, Leiter der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen, und Sabine Ohsmann, Stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs Forschung und Entwicklung
Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Rehabilitation
von Marion Götz, Leiterin des Bereichs Rehabilitationsrecht
Finanzplanung und Geldanlage bei der Deutschen Rentenversicherung Bund
von Dr. Ulrich Reineke, Leiter des Geschäftsbereichs Finanzen und Statistik
Renteninformation - aktueller Stand und Perspektiven
von Dr. Reinhold Thiede, Leiter des Geschäftsbereichs Forschung und Entwicklung

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