Studie: Eine Billion faule Kredite bei Euro-Banken
10.02.2013

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Kreditinstitute im Euro-Raum haben einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young (E&Y) zufolge mit einem Berg an Problemkrediten zu kämpfen, wie „Handelsblatt online" am 11.02.2013 berichtete.
(fw/an) Auf ein Volumen von rund 918 Milliarden Euro belaufen sich demnach Kredite, die Unternehmen und Privatleute aufgrund der Wirtschaftsflaute nicht mehr fristgerecht zurückzahlen können.
Besonders stark betroffen sind nach Angaben der Finanzzeitung Spanien und Italien. Dort seien laut Studie 15,5 beziehungsweise 10,2 Prozent der Ausleihungen ausfallgefährdet (Eurozone insgesamt: 7,6 Prozent). Innerhalb eines Jahres habe sich die Summe der faulen Kredite bei Geldinstituten im Euroraum um 80 Milliarden Euro erhöht.
Für deutsche Banken hat E&Y laut „Handelsblatt online" einen deutlich niedrigeren Anteil an notleidenden Krediten von 2,7 Prozent errechnet. „Die Experten gehen davon aus, dass deutsche Institute im laufenden Jahr ihren Bestand an notleidenden Krediten von 200 Milliarden Euro auf 183 Milliarden Euro verringern können. In der Eurozone insgesamt werde dieser Trend erst 2014 einsetzen."
Für 2013 prognostiziert die Wirtschaftsberatung nach Angaben der Zeitung eine eher schleppende Kreditnachfrage im Euro-Raum, wobei in Deutschland gegen den Trend mit mehr Krediten zu rechnen sei – „sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher und Bauherren".

Nähe schlägt Reichweite







