Studie: Makler erwarten kaum aktive Nachfrage seitens der Versicherungskunden

07.02.2013

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Ein Großteil der Versicherungs- und Finanzmakler (48 Prozent) erwartet durch die Umstellung zu den Unisex-Tarifen kaum eine vermehrte Nachfrage bei den betroffenen Versicherungsprodukten. Dies ist ein Ergebnis der vierteljährlich erhobenen Studie "Makler-Absatzbarometer" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

(fw/ah) Nur jeder Fünfte hält ein gesteigertes Interesse seitens der Verbraucher für wahrscheinlich und lediglich fünf Prozent sind sich sicher, dass die von der Umstellung betroffenen Policen deutlich häufiger nachgefragt werden. Dass Versicherte ihre alten Verträge kündigen um Neue zu günstigeren Konditionen abzuschließen, halten 75 Prozent der Makler zudem für eher fragwürdig. Trotz der gering erwarteten aktiven Nachfrage durch den Kunden hat sich ein Großteil der Makler aus Vertriebssicht auf die Einführung der Unisex-Tarife eingestellt: So behaupten 28 Prozent der Makler bereits entsprechende Vertriebsaktionen durchzuführen und 19 Prozent planen gezielte Verkaufsaktionen.

Hintergrund: Unisex-Tarife gelten ab dem 21. Dezember 2012 für alle abgeschlossenen Neuverträge unterschiedlicher Versicherungen. Die Tarifumstellung hat zur Folge, dass Versicherer die Beitragshöhe nicht mehr von dem Geschlecht ihrer Neukunden abhängig machen dürfen. Je nach Geschlecht werden daher einige Versicherungen für den Verbraucher nach der Umstellung teurer, andere hingegen günstiger.

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