Studie: Secondary Buyouts schneiden im Renditevergleich gut ab

10.02.2013

Eine gemeinsame Studie der Boston Consulting Group und der HHL Leipzig Graduate School of Management kommt zu dem Ergebnis, dass Eigentümer von Secondary Buyouts vergleich-bar hohe Renditen wie von Primary Buyouts erzielen können.

(fw/ah) Secondary Buyouts, d. h. Transaktionen, bei denen sowohl Verkäufer als auch Käufer eines Unternehmens Private-Equity-Fonds sind, generieren Renditen, die mindestens denen von Erstinvestments entsprechen – bei deutlich geringerem Risiko. Besagte Studie geht der Frage nach, ob Secondary Buyouts tatsächlich zweitklassige Zieltransaktionen für Private Equity darstellen, weil sie weniger Wertsteigerungspotenzial besitzen. Basierend auf einer breiten Datengrundlage von Primary- und Secondary-Buyout-Transaktionen, ergibt die Untersuchung eine mittlere jährliche Rendite der Secondaries von 24 Prozent, verglichen mit 20 Prozent bei Primaries, die an Private-Equity-Investoren verkauft wurden. Zudem verdeutlicht die Studie, dass nicht Leverage-, sondern M&A-Aktivitäten der sicherste Weg sind, um die Renditen von Secondaries zu verbessern. "Die konkurrenzfähigen Renditen von Secondaries, die sich an zusätzlichen Deals beteiligten, resultieren aus Synergien und operativen Verbesserungen in-folge der Transaktion", erläutert Dr. Jens Kengelbach, BCG-Partner und Mitautor der Studie.

Info: Studie Take a Second Look at Secondaries: Owners That Raise Their Value-

Creation Game Can Excel, die gemeinsam von der Boston Consulting Group (BCG)

und der HHL Leipzig Graduate School of Management erstellt wurde.

www.bcg.com