Studie: Sichere Anlageformen sollen die Zukunft retten
07.02.2013

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Laut den aktuellen Ergebnissen einer repräsentativen Untersuchung von TNS Infratest im Auftrag der Allianz Bank haben die Deutschen immer noch große Sorgen wenn sie an ihre Zukunft denken.
(fw/ck) Eine klare Mehrheit von 82 % der Befragten rechnen mit steigenden Lebenshaltungskosten. Des Weiteren fürchten auch 42% eine mögliche Inflation. Uneins sind sich auch die Befragten im Hinblick auf den Euro. Angesichts Schuldenkrise und Ungewissheit über die weitere Entwicklung der Gemeinschaftswährung haben 32 % ihr Vertrauen in die Stabilität des Euro verloren. Dagegen zeigt sich derzeit noch mehr als jeder zweite optimistisch im Hinblick auf weiteres Wachstum der deutschen Wirtschaft - vier Prozentpunkte weniger als Ende 2011. Dieser Angst arbeiten viele mit einem ausgeprägten Spardrang entgegen. Sparen ist für 62 % der Befragten wichtig oder sehr wichtig, allerdings ist nur jeder Vierte mit der Höhe seiner Ersparnisse zufrieden. Nur 15 % haben genug Geld, um sich sowohl Konsumwünsche zu erfüllen als auch gleichzeitig Rücklagen zu bilden - drei Prozentpunkte weniger als noch 2011. Fast 40 % können Geld sparen und sich zumindest hin und wieder etwas gönnen. 11 % haben nach Abzug der Kosten gar kein Geld zur freien Verfügung.
Gerade in Zeiten der Angst ums Geld suchen laut der Umfrage die Verbraucher nach sicheren Anlageformen. Neben der privaten Vorsorge sind dabei vor allem klassische Sparprodukte wie Sparplan, -brief und -buch beliebt; diese Anlageformen besitzt mehr als jeder zweite Deutsche. Die Befragten möchten auch künftig in diese Anlageformen investieren; zudem planen sie im Vergleich zu 2011 mehr bzw. neu in Immobilien zu investieren und vermehrt Geld in eine Betriebsrente einzuzahlen. Die betriebliche Altersvorsorge verzeichnet demnach unter allen Sparformen mit fünf Prozent den mit Abstand stärksten Zuwachs. In Aktien, Fonds und festverzinsliche Wertpapiere wollen derzeit dagegen nur wenige investieren.

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