Thema Regulierung treibt Banken um
07.02.2013

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94 Prozent der Entscheider in Kreditinstituten sehen die Bankenregulierung als größte Herausforderung für die kommenden drei Jahre. Durch die strengeren Auflagen der Regulierer müssen fast ebenso viele Kreditinstitute (93 Prozent) ihre IT und ihre Geschäftsprozesse stärker standardisieren. Das zeigt die Studie „Branchenkompass 2012 Kreditinstitute“ der Steria Mummert Consulting AG, Hamburg, in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
(fw/kb) Unter den Herausforderungen durch stärkere Regulierung hat vor allem "Basel III" an Bedeutung gewonnen. 88 Prozent der Banker wählen die Kapitalrichtlinie auf den ersten Platz der Themen, die umfangreiche Investitionen im eigenen Institut erfordern. Der Wert stieg damit im Vergleich zum vergangenen Jahr um 22 Prozentpunkte. Auf Platz zwei folgen die neuen Liquiditätskennzahlen nach "Basel III". Die Überarbeitung von "MaRisk" folgt auf Platz drei und bedeutet für 75 Prozent erhöhten Investitions- und Anpassungsbedarf. "SEPA" und "MiFID II" erfordern bei etwa jedem sechsten Kreditinstitut weitere Investitionen.
Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut Forsa 120 Entscheider aus 120 Kreditinstituten in Deutschland und Österreich.

Nähe schlägt Reichweite







