Arbeitsmarktdaten aus den USA
10.07.2016

Dr. Martin Moryson, Chefvolkswirt von Sal. Oppenheim
Insgesamt sind im vergangenen Monat rund 287.000 neue Jobs (ohne Landwirtschaft) entstanden. Das spricht für eine kerngesunde US-Wirtschaft.
- Der Bericht dürfte die Fed beruhigen. Gleichwohl bleibt die nächste Zinserhöhung in weiter Ferne, da die Fed die Unsicherheiten an den Märkten sehr hoch gewichtet.
- Aber nicht nur die Beschäftigung steigt, auch die Löhne haben im Juni mit 2,6% gegenüber Vorjahr ordentlich zugelegt. Das dürfte dem Konsum, die zentrale Stütze der US-Wirtschaft, weiterhin helfen.
- Zu den Fakten: Im 2. Quartal sind monatlich rund 140.000 neue Jobs entstanden. Im Schnitt des 1. Halbjahres betrug der monatliche Zuwachs sogar knapp 170.000. Davon kann man knapp 100.000 auf die wachsende Bevölkerung zurückführen, der Rest ist echter Beschäftigungsaufbau.
- Die Arbeitslosenquote bleibt mit 4,9% faktisch auf Vollbeschäftigungsniveau; die Partizipationsrate ist sogar wieder etwas angestiegen.
Kommentar von: Dr. Martin Moryson, Sal. Oppenheim
Mehr aus dieser Kategorie


Das Paradoxon der Rüstungsbranche
Nach einer außergewöhnlichen Rally stehen europäische Rüstungsaktien seit einigen Monaten spürbar unter Druck. Zuletzt kam hier auch Druck auf die US-amerikanischen Pendants auf. ...

Exklusiv
Stolpersteine beim KI-Einsatz beiseiteräumen
Auch in Finanzdienstleistungsunternehmen wird KI eingesetzt, um Informationen aufund Entscheidungen vorzubereiten, die E-Mail-Kommunikation zu optimieren, Konferenzen effektiver d...




