AWD: Mehrheit der Deutschen gegen Rente mit 67
07.02.2013

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Die vor fünf Jahren getroffene Entscheidung, das gesetzliche Renteneintrittsalter in den nächsten Jahren schrittweise von 65 auf 67 Jahre anzuheben, finden nur 26 Prozent der Bundesbürger grundsätzlich richtig. Die überwältigende Mehrheit (72 Prozent) hält den Entschluss jedoch für nicht richtig, so eine entsprechende Pressemeldung.
(fw/ah) Die Fakten liegen auf dem Tisch: Lediglich sechs Prozent der Bundesbürger glauben, dass sie im Alter alleine von der gesetzlichen Rente leben können. Die große Mehrheit (91 Prozent) ist jedoch der Meinung, dass die gesetzliche Rente alleine nicht ausreichen wird. Dabei ist die Altersgruppe der 31-40-jährigen am skeptischsten, was die künftige Bedarfsdeckung durch die gesetzliche Rente angeht. Im Durchschnitt ist die Meinung im Osten wie im Westen gleich: Hier sind im Schnitt nur sechs Prozent der Auffassung, dass im Alter alleine von der gesetzlichen Rente leben können. In der Altersklasse der 18-30-jährigen sind dies sieben Prozent, bei den 41-50-jährigen immerhin noch acht Prozent.
Besonders Ostdeutsche und Bürger mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 3.000 Euro sprechen sich gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters aus. Am höchsten ist die Ablehnung in der Klasse derjenigen, die über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 1.000 - 2.000 Euro verfügen. Hier sind 83 % der Befragten dagegen. Am höchsten (64 Prozent) ist die Zustimmung bei Bundesbürgern, die monatlich 3.000 Euro oder mehr an Nettoeinkommen haben. "Dennoch sind viele Menschen über die Möglichkeiten der staatlichen Altersvorsorge-Förderung nicht ausreichend informiert", sagt Béla Anda, Chief Communication Officer von AWD.








