Beluga Shipping in der Krise

07.02.2013

Die Bremer Reederei Beluga Shipping GmbH ist in eine finanzielle Krise geraten. Dies teilte die Rechtsanwaltskanzlei Cocron, Liebl, Dr. Leitz, Braun (CLLB), Berlin, unter Berufung auf einen Artikel der Financial Times Deutschland (FTD) in einer Presseerklärung mit.

(fw/kb) In ihrer Ausgabe vom 06.03.2011 berichtet die FTD, dass tausende Schiffsfondsanleger betroffen sein können. Der US-Finanzinvestor Oaktree hält 49,5 Prozent der Beluga-Anteile und hat Banken und Emissionshäuser aufgefordert, Charterraten und Forderungen aus Darlehen zu reduzieren, da andernfalls ein Insolvenzantrag gestellt werden müsse.

Nach Angaben der FTD haben Fonds von HCI Capital, Oltmann-Gruppe, Elbe Emissionshaus, Ownership und Nordkontor Schifffe an Beluga verchartert.

Für sie bedeutet die aktuelle Entwicklung nach Angaben der FTD vor allem Verluste, sei es als Ergebnis einer Insolvenz der Beluga oder aber in Form eines Forderungsverzichts als Sanierungsbeitrag. Ob eine Sanierung der Beluga gelingt, dürfte insbesondere auch von der Bereitschaft der Banken zu Zugeständnissen abhängen. Die Konsequenzen für die einzelnen Fonds sind derzeit im Detail schwer abzuschätzen.

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