DZ Bank: Web 2.0 ist für die Privatanleger (noch) uninteressant

07.02.2013

Privatanleger haben wenig Vertrauen in Finanzinformationen aus den sozialen Netzwerken. / Das Online-Banking wird in der Gewichtung zunehmen, aber die klassische Filiale nicht ablösen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag der DZ Bank.

(fw/ah) Die Privatanleger in Deutschland nutzen das Internet zwar sehr intensiv, um sich über die Finanzmärkte und Investmentprodukte zu informieren. Im Hinblick auf die sozialen Netzwerke des Web 2.0 herrscht hingegen weiterhin Skepsis. Lediglich 15 Prozent der Privatanleger vertrauen einem Rat zum Thema Geldanlage, den sie über diesen Weg erhalten. Sie verdeutlicht zudem: Trotz des Internets und der zunehmenden Nutzung von Online-Banking bleiben die Tageszeitungen und die Anlageberater der Banken mit weitem Abstand die am häufigsten genutzte Informationsquelle der privaten Investoren.

Insgesamt gaben in der Umfrage 72 Prozent der Privatanleger an, sich mit Hilfe von Tageszeitungen über Anlagethemen zu informieren. Das waren zwar etwas weniger als noch vor einem Jahr (April 2010: 75 Prozent). Dennoch sind die Tageszeitungen damit unverändert das führende Informationsmedium für die deutschen Privatanleger. Auf das Know-how der Anlageberater ihrer Bank greifen 71 Prozent der Befragten zurück. Damit hat der persönliche Kontakt zu den Beratern wieder deutlich an Bedeutung gewonnen.

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