Pflege frisst Altersvorsorge: Was Vermittler jetzt tun müssen
25.08.2026

Christoph Glinka, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb bei der IDEAL Versicherung. Foto: © IDEAL Versicherung
Die Diskussion um die private Altersvorsorge gewinnt durch das geplante Altersvorsorgedepot, eine stärkere Kapitalmarktorientierung und die Reformdebatten zur Pflege massiv an Dynamik. Für Makler und Vermittler entsteht daraus ein konkreter und dringlicher Beratungsanlass. Doch die Altersvorsorgeberatung darf nicht beim reinen Vermögensaufbau enden. Sie muss auch dafür sorgen, aufgebautes Vermögen im Pflegefall zu schützen. Um dieses Bewusstsein in der Branche zu schärfen und Vertriebspartner aktiv zu unterstützen, hat die IDEAL Versicherung ihre bundesweite Offensive „Pflegevorsorge ist Altersvorsorge“ gestartet.
Die Wahrscheinlichkeit, im Alter auf Hilfe angewiesen zu sein, ist laut Barmer Pflegereport 2024 enorm hoch: 62 % der Männer und 88 % der Frauen werden im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Die Anzahl der heute rund 6 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland wird bis zum Jahr 2040 voraussichtlich um rund 50 % auf 8 Millionen anwachsen. Gleichzeitig steigen die Kosten dramatisch an: Seit 2018 hat sich der monatliche Eigenanteil bei der Pflege im Heim von 1.772 EUR auf aktuell 3.542 EUR nahezu verdoppelt.
„Altersvorsorgeberatung darf nicht beim Vermögensaufbau enden. Sie muss auch die Frage beantworten, wie dieses Vermögen im Pflegefall geschützt wird“, mahnt Christoph Glinka, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb bei der IDEAL Versicherung. Mit Blick auf die politischen Reformbestrebungen stellt er klar: „Auch wenn die Soziale Pflegeversicherung (SPV) reformiert werden soll, dürfen Bürger nicht auf Entlastungen bei den Pflegekosten hoffen. Die geplante Reform ist primär als Rettungsschirm für die Kassen konzipiert und keineswegs ein Rundum-sorglos-Paket für die Versicherten. Die gesetzliche Pflegeversicherung bleibt ein reines Zuschussgeschäft; den wesentlichen Teil der hohen Pflegekosten müssen Pflegebedürftige und deren Familien auch weiterhin selbst tragen.“
Mit ihrer Initiative liefert die IDEAL Vermittlern hervorragende Argumente, um die Pflegevorsorge obligatorisch in jedes Altersvorsorgegespräch zu integrieren. Sie schützt das angesparte Vorsorgekapital, inklusive des künftigen Altersvorsorgedepots, vor dem Verzehr durch rasant steigende Pflegekosten. Zudem bietet die proaktive Beratung einen wirksamen Haftungsschutz, da Vermittler so ihre Aufklärungspflichten vollumfänglich erfüllen und rechtssicher dokumentieren. Gleichzeitig erschließt das Thema signifikante Ertragspotenziale durch einfaches Cross-Selling in der Bestands- und Neukundenberatung. Zudem positioniert sich der Vermittler beim Kunden als strategische Ruhestandsplaner.
Um die Absicherung unkompliziert in den Beratungsalltag einzubinden, stellt die IDEAL ein digitales Expertenpaket zum Download bereit. Dieses bietet praxisnahe Unterstützung beispielsweise durch strukturierte Gesprächsleitfäden, Social-Media-Vorlagen, kurze Erklärvideos sowie Plakate für die Geschäftsstelle. Als Herzstück für den Einstieg ins Kundengespräch bietet die IDEAL den Schnellrechner PflegeEASY. „Mit nur einer einzigen Eingabe erhält der Vermittler sofort vier passende Angebote für die Pflegeabsicherung“, erklärt Christoph Glinka. „So kann man dem Kunden schnell und einfach einen Preis nennen und die Pflegeberatung nahtlos integrieren.“
Als besonderer vertrieblicher Hebel startet am 1. September 2026 eine exklusive Aktion: Bis zum Jahresende bietet die IDEAL stark verkürzte Gesundheitsfragen für die Pflegerente an, was den Zugang für Kunden nochmals erheblich vereinfacht. Zusätzlich bietet die IDEAL OnlineAkademie kampagnenbegleitend Webinare zur fachlichen Einordnung der Pflegereform (PNOG) an. (mho)

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