Frauen unterschätzen Risiko der Altersarmut
07.02.2013

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Die Furcht vor Armut gehört mittlerweile zu den größten Ängsten der Bundesbürger, wenn sie an ihr Leben im Alter denken. Vor allem Frauen beschäftigen sich nicht intensiv genug mit ihrer finanziellen Zukunft. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1002 Deutschen durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen Leben.
(fw/ah) Die gesetzliche Rente reicht für einen angenehmen Lebensabend nicht mehr aus. Dennoch sorgen viele Deutsche nach wie vor nicht zusätzlich privat für das Alter vor. Insbesondere bei Frauen ist die Versorgungslücke groß. Mehr als 40 Prozent von ihnen haben sich überhaupt noch nicht um eine private Vorsorge für den Ruhestand gekümmert, so das Ergebnis der Umfrage.
Bei den Männern sieht es da schon etwas besser aus. Knapp 72 Prozent ergänzen nach eigenen Angaben die staatliche Rente bereits durch eine private Vorsorge. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Nach den neuesten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung bekommt eine Frau in Westdeutschland durchschnittlich 473 Euro Altersrente, Männer hingegen 970 Euro - also mehr als das Doppelte.
"Die Tatsache, dass mittlerweile jede dritte Ehe in Deutschland geschieden wird, verschärft das Problem drohender Altersarmut bei Frauen zusätzlich", sagt Michael Langwald, Rentenexperte der Hannoverschen Leben.
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