Sterbegeldversicherung auf dem Prüfstand
28.05.2026

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Franke und Bornberg analysiert erstmals 59 Sterbegeldtarife von 30 Versicherern. Kein einziger Tarif erreicht die Höchstnote FFF+ hervorragend. Vor allem bei Assistance-Leistungen zeigen sich erhebliche Schwächen.
Analysiert werden klassische Leistungsmerkmale ebenso wie Assistance-Angebote und Zusatzleistungen. Dazu gehören unter anderem: Wartezeiten und Leistungsausschlüsse, Bestattungsberatung und digitale Nachlassverwaltung, Überführungskosten bei Tod im Ausland sowie die Beitragsbefreiung bei Pflegebedürftigkeit.
Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Kein einziger der 59 untersuchten Tarife erreicht die höchste Bewertungsklasse FFF+ hervorragend. Die Qualitätsunterschiede im Markt sind erheblich. Besonders deutlich zeigen sich die Schwächen bei Assistance-Leistungen. Viele Tarife bieten nur eingeschränkte Unterstützung bei Organisation, Beratung oder digitalem Nachlassmanagement. Auch Leistungen für Überführungen aus dem Ausland oder bei Pflegebedürftigkeit weisen häufig Lücken auf.
„Assistance-Leistungen sind heute das wichtigste Differenzierungsmerkmal in diesem Segment – und gleichzeitig die größte Schwachstelle vieler Tarife“, sagt Philipp Wedekind, Leiter Ratings Vorsorge und Nachhaltigkeit bei Franke und Bornberg. (mho)

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