KI und die Führungsrolle

04.03.2024

Foto: Bernhard Kuntz

Das IFIDZ möchte in seinem aktuellen Leadership-Trendbarometer erkunden, welche Auswirkungen der verstärkte KI-Einsatz auf die Führungskultur und die praktizierten Führungsstile in den Unternehmen hat.

„Was kommt da noch auf uns zu?“ Diese Frage beschäftigt zurzeit – weitgehend funktions-, positions- und branchenübergreifend – die Beschäftigten in den Unternehmen, wenn es um das Thema KI-Einsatz in ihrer Organisation geht.

Klar ist bereits, dass die Unternehmen künftig KI-Systeme immer stärker zum Erbringen ihrer Leistungen nutzen werden; in welchem Umfang steht aber noch offen. Klar ist auch bereits, dass sich durch den verstärken KI-Einsatz neben den Arbeitsprozessen in den Unternehmen auch die Arbeitsinhalte der Mitarbeiter verändern werden; des Weiteren die Zusammenarbeit und somit die Rahmenbedingungen von Führung.

Deshalb hat das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) in Wiesbaden entschieden, sein aktuelles Leadership-Trendbarometer unter der Überschrift „Leadership 4.0: Die KI-Ära und ihre Auswirkungen auf Führungsstile und -kulturen“ durchzuführen. Untersucht werden soll in dieser Online-Befragung von Führungskräften, die das IFIDZ drei Mal pro Jahr durchführt, unter anderem,

  • welche Rolle das Thema Künstliche Intelligenz heute bereits im Arbeitsalltag von Führungskräften spielt,
  • inwieweit sie sich selbst und ihren Bereich auf einen künftig verstärkten KI-Einsatz vorbereiten und
  • welche Veränderungen der Arbeits- und Führungssituation sie in diesem Kontext erwarten.

Da diese Fragen außer dem Thema Führung, auch die Themen Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation in der Organisation tangieren, hat das IFIDZ entschieden, das aktuelle Leadership-Trendbarometer in Kooperation mit der I.T.C. Incentive Training Communication GmbH durchzuführen. Das IFIDZ strebt durch die Zusammenarbeit mit der in Dreieich ansässigen „Innovationsagentur für New Work“ nicht nur eine deutliche Steigerung der Befragungsteilnehmerzahl an, sondern möchte laut Institutsleiterin Barbara Liebermeister auch eine Vielfalt an Perspektiven in die Befragung integrieren.

Die Online-Befragung besteht aus 15 Fragen, bei denen den Teilnehmern jeweils mehrere Items als Antwortmöglichkeiten vorgegeben werden. Deshalb dauert eine Teilnahme an der anonymen Befragung selbst bei etwas Bedenkzeit für die Antworten nicht länger als fünf Minuten. Zum Abschluss können Teilnehmende freiwillig ihre E-Mail-Adresse in das dafür vorgesehene Feld auf SurveyMonkey eintragen. Dann erhalten sie automatisch Ende März eine Benachrichtigung über die Ergebnisse der Befragung. Personen, die an Online-Befragung teilnehmen möchten, können dies auf der IFIDZ-Webseite (www.ifidz.de) in der Rubrik „Studien“ tun. Dort finden sie unter dem Stichwort „Trend-Barometer“ den entsprechenden Link ; außerdem Infos über die Ergebnisse der bisherigen Leadership-Trendbarometer.

Das IFIDZ bedankt sich schon jetzt bei allen Teilnehmenden, die das Institut dabei unterstützen, die Auswirkungen der KI auf die Führungskultur von Unternehmen und den Arbeitsalltag von Führungskräften näher zu beleuchten.

Gastbeitrag von Bernhard Kuntz, Geschäftsführer der PRofilBerater GmbH