PKV 2025 mit stabilem Wachstum

04.02.2026

Foto: Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka © Debeka

In der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat sich 2025 die Gesamtzahl der Versicherungen auf 40,8 Millionen erhöht, mittlerweile ist fast jeder Zweite in Deutschland privatversichert. Die Versicherungsleistungen stiegen um 7,1 Prozent auf insgesamt 42,1 Milliarden Euro. Wie die Gesetzlichen Krankenkassen verzeichnet die PKV seit einigen Jahren einen starken Kostenschub. In der Krankenversicherung wuchsen die Ausgaben um 6,9 Prozent auf 39,0 Milliarden Euro. In der Pflegeversicherung fiel der Ausgabenanstieg mit 10,5 Prozent auf insgesamt 3,0 Milliarden Euro noch höher aus.

Der positive Trend im Neukundengeschäft setzt sich weiter fort. Die Zahl der PKV-Vollversicherten stieg 2025 leicht auf 8,79 Millionen (plus 0,5 Prozent). In der Zusatzversicherung wuchs die Zahl der Verträge um 2,2 Prozent auf 31,98 Millionen. Immer mehr Versicherte setzen auf zusätzliche private Vorsorge, um den GKV-Versicherungsschutz aufzustocken.

Dazu erklärt der Vorsitzende des PKV-Verbands, Thomas Brahm: „Die kontinuierlich wachsenden Versichertenzahlen zeigen: In turbulenten Zeiten wie diesen setzen die Menschen auf die Stabilität und Zukunftssicherheit der PKV. Das ist ein starkes Signal an die Politik, den Willen der Versicherten zu respektieren und ihnen mehr Wahlfreiheit zu geben. Der Zugang zur PKV darf nicht erschwert, sondern muss erleichtert werden.

Der Wechsel hunderttausender Versicherter zwischen den beiden Systemen ist eine wichtige Antriebskraft für den Qualitätswettbewerb. Dieser Wettbewerb fordert GKV und PKV gleichermaßen, stetig besser zu werden, um die Versicherten zu überzeugen. Das stärkt insgesamt die Qualität und Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens.“ (mho)

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