FondsKonzept steigert Nettomittelzufluss um ein Drittel

29.01.2026

Hans-Jürgen Bretzke. Foto: FondsKonzept AG

Die FondsKonzept AG, Muttergesellschaft des FondsKonzept Konzerns mit insgesamt zehn Tochterunternehmen, hat das 25-jährige Jubiläumsjahr mit einem deutlichen Plus in zentralen Messgrößen für den geschäftlichen Erfolg abgeschlossen. Dies ist das Fazit aus den ersten Ergebnissen zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Konzernabschluss mit den vollständigen Zahlen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird auf der Hauptversammlung Ende August veröffentlicht.

So nahmen die administrierten Bestände aus den Investmentfonds und fondsgebundenen Vermögensverwaltungen zwischen den beiden Stichtagen 31. Dezember 2024 und 31. Dezember 2025 für Deutschland und Österreich von 18,1 Mrd. Euro auf 19,8 Mrd. Euro zu. Dies entspricht einer Steigerung von 9,4 Prozent.

Die Umsatzerlöse aus Deutschland und Österreich kletterten um mehr als 8 Prozent von 133,5 Mio. Euro auf ca. 145 Mio. Euro. Davon entfallen auf den Versicherungsbereich knapp 12 Mio. Euro, die als Courtagen vereinnahmt wurden. Zum Stichtag waren hier rund 679.000 aktive Versicherungsverträge erfasst.

Ein Rekordwert im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren kann beim Nettomittelzufluss gemeldet werden. Der positive Saldo aus den Käufen und Verkäufen von Investmentfondsanteilen lag zum Geschäftsjahresultimo bei 761 Mio. Euro. Dies entspricht mit 34 Prozent Steigerung gegenüber 2024, als 568 Mio. Euro erzielt wurden, einem Drittel mehr und repräsentiert einen der höchsten Zuflüsse in der Geschichte von FondsKonzept. Der Nettomittelzufluss stellt einen wichtigen Indikator für das Neugeschäft dar und spiegelt die Vertriebsleistung der Maklerinnen und Makler in diesem Segment wider.

Hierzu Hans-Jürgen Bretzke, Vorsitzender des Vorstands der FondsKonzept AG: „Die Zahlen zeigen, dass die Maklerinnen und Makler von FondsKonzept mithilfe volldigitaler Prozesse ihr Neugeschäft ausgebaut haben. Die Effizienz bei den Geschäftsprozessen und konsequente Fokussierung auf die Kundinnen und Kunden ermöglicht es, unabhängiger von den Schwankungen der Finanzmärkte zu agieren und nachhaltig zu wachsen.“

Ein zweiter Faktor ist die verstärkte Nutzung fondsgebundener Vermögensverwaltungen der Konzerntochter WealthKonzept in der Umsetzung von Anlagezielen. Sie ermöglichen eine zeitsparende und risikostreuende Verwaltung von Portfolios verschiedener Größenordnungen sowie die Nutzung von Sparplänen mit flexiblen Anlagebeträgen ab 50 Euro im Monat.

Die WealthKonzept Vermögensverwaltung AG hat im vierten Quartal 2025 die 500-Millionen-Euro-Marke überschritten und hält zum 31. Dezember 2025 ein Volumen von 527,6 Mio. Euro. Sie gehört zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen des FondsKonzept Konzerns. In knapp 30.000 Depots werden derzeit 180 Strategien für 25.500 Kunden verwaltet.

Für 2026 wird ein weiteres Wachstum erwartet. FondsKonzept setzt dabei unverändert auf die unternehmerische Unabhängigkeit der Maklerinnen und Makler. Diese behalten die absolute Hoheit über Bestände und freigegebene Daten ihrer Kundinnen und Kunden und treten als eigenverantwortliche Unternehmer auf. Darüber hinaus werden weitere Investitionen in das smartMSC – inklusive Künstlicher Intelligenz (KI) bei vielen Anwendungen – erfolgen. Ziel ist es, den Status als eines der marktführenden technologischen Systeme für Professionals in der Finanzberatung auszubauen und weitere Partner zu gewinnen.

Im Gegensatz zu gegenläufigen Entwicklungen des Marktes setzt FondsKonzept in der Vertriebs- und Systemunterstützung weiterhin auf den Faktor Mensch. So wurde die Zahl der Vertriebsmanager als persönliche Ansprechpartner für Maklerinnen und Makler stetig erhöht. Ein weiterer Baustein zur aktiven und partnerorientierten Gestaltung der internen Strukturen ist die neue Teamleiterebene. Diese wurde zum 1. Januar 2026 an den deutschen und österreichischen FondsKonzeptStandorten in zentralen Organisationsbereichen eingezogen und bietet den Partnern einen neuen Servicebaustein für individuelle Fragestellungen. So agieren die Teamleiter bereichsübergreifend und entwickeln Lösungen, die zum individuellen Geschäftsmodell der Makler passen und für diese Wettbewerbsvorteile generieren können. Darüber hinaus werden die weiteren Personalkapazitäten im Partnersupport sukzessive ausgebaut. (fw)