Umfrage: Fast jeder Zweite spart für die Rente
05.10.2026

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Die Diskussion über die Zukunft der gesetzlichen Rente beschäftigt auch die Sparer. Laut einer Umfrage von BrokerChooser legen 46,8 Prozent der Befragten Geld für den Ruhestand zurück. Gleichzeitig rechnet knapp jeder Dritte damit, dauerhaft mit finanziellen Sorgen leben zu müssen.
Die Altersvorsorge ist der mit Abstand häufigste Spargrund der Befragten. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 53,67 Prozent der Männer für den Ruhestand sparen, sind es bei den Frauen 40,2 Prozent. An zweiter Stelle steht mit 26,6 Prozent die finanzielle Vorsorge für die eigenen Kinder, gefolgt vom Wunsch nach Wohneigentum mit 18,5 Prozent.
Analyse von BrokerChooserGleichzeitig blicken viele Menschen skeptisch auf ihre finanzielle Zukunft. 29,6 Prozent erwarten, für den Rest ihres Lebens Geldsorgen zu haben. Knapp 17 Prozent fällt es schwer, ein Budget einzuhalten. Vor allem jüngere Menschen berichten über Probleme bei der Finanzplanung. Von den 18- bis 24-Jährigen haben 27,38 Prozent Schwierigkeiten, sich an ein Budget zu halten. Bei den über 55-Jährigen sind es lediglich 11,04 Prozent. Auffällig ist zudem: Rund ein Viertel aller Befragten verfolgt nach eigenen Angaben überhaupt keine finanziellen Ziele.
Adam Nasli, leitender Brokeranalyst bei BrokerChooser, erklärt: „Die Ergebnisse zeigen, dass langfristige finanzielle Sorgen für einen erheblichen Teil der Bevölkerung ein Thema sind. Gleichzeitig ist die Rente der wichtigste genannte Spargrund. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über die Zukunft der gesetzlichen Altersvorsorge wird damit deutlich, welche Bedeutung die eigene finanzielle Planung und Zukunftssicherung für viele Menschen hat. Auffällig ist auch der Unterschied zwischen den Altersgruppen. Jüngere Befragte berichten häufiger von Spontankäufen, Schwierigkeiten bei der Budgetplanung und der Vermeidung von Finanzinformationen. Gleichzeitig nennen sie konkrete Lebensziele wie Eigenheim, Familienstart oder die Zukunft der eigenen Kinder besonders häufig als Spargrund. Dies zeigt also, wie wichtig die Aufklärung über Investitionsmöglichkeiten ist. Anstelle von Vermeidung von Finanzinformationen müssen solide abgewägte Finanzentscheidungen treten, um finanzielle Ziele nachhaltig verfolgen zu können, sich nicht zu verschätzen und das eigene Ersparte nicht durch die steigende Inflation an Wert verlieren zu lassen”, so Nasil (mho).

Finanzbildung braucht Beratung



