uniVersa knackt Milliarden-Beitragsmarke
31.03.2026

Frank Sievert, Vorstandssprecher, uniVersa Foto: © uniVersa
Die uniVersa konnte im vergangenen Geschäftsjahr ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt verzeichnen und zum sechsten Mal in Folge in allen drei Unternehmen zulegen. Erstmals wurde die Milliardengrenze bei den Beitragseinnahmen überschritten.
Die uniVersa Versicherungsunternehmen steigerten im vergangenen Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen ihre gebuchten Bruttobeiträge um 8,2 Prozent (Markt: 6,6) auf 1.022,9 Millionen Euro. „Erstmals konnten wir damit die Milliardengrenze überschreiten und zum sechsten Mal in Folge in allen drei Unternehmen zulegen“, sagte Vorstandssprecher Frank Sievert. Aus den Kapitalanlagen wurde das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt. Es wuchs um 6,4 Prozent auf 231,6 Millionen Euro. Die gesamten Leistungen, bestehend aus dem Bruttoaufwand für Versicherungsfälle und der Zuführung zu versicherungstechnischen Rückstellungen, stiegen um 5,5 Prozent auf 1.179,1 Millionen Euro.
Das Geschäftsergebnis vor Steuern betrug 116,2 Millionen Euro (Vorjahr: 119,7). Abzüglich Steuern verblieb unter dem Strich ein Gewinn von 88,9 Millionen Euro. Davon führte der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, die den versicherten Mitgliedern zugutekommt, 82,9 Millionen Euro zu. Das Eigenkapital wurde um 1,0 Prozent auf 370,0 Millionen Euro gestärkt. Die Kapitalanlagen stiegen auf 8.464,9 Millionen Euro (Vorjahr: 8.102,5). „Aufgrund der herausfordernden Zeiten mit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden, der von einem Rekordneugeschäft geprägt war“, hob Sievert hervor.
Die älteste private Krankenversicherung Deutschlands mit Ursprung 1843 konnte im vergangenen Jahr ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen. Die Bruttobeiträge stiegen um 9,5 Prozent (Markt: 7,3) auf 832,5 Millionen Euro. Die Zahl der vollversicherten Personen wuchs um 3,5 Prozent (Markt: 0,5) auf 141.349 an. „Haupttreiber war unser Erfolgsprodukt uni-Top|Privat, das im Markt hervorragend angenommen wird“, erklärte der Vorstandssprecher. In der Zahnzusatzversicherung soll ein im Februar neu eingeführter Tarif mit drei Leistungsstufen für zusätzliche Wachstumsimpulse sorgen. Die Überschussverwendungsquote als Indikator für die Beteiligung der versicherten Mitglieder am Unternehmenserfolg stieg auf 100,0 Prozent. „Die Eigenkapitalquote liegt mit 30,9 Prozent weiter in der Spitzengruppe des Marktes und bleibt ein stabilisierendes Markenzeichen der uniVersa“, so Sievert.

Martin Justen wird Chief Investment Officer









