Vergessen Sie Betongold – die neue Stabilität liegt im Speichermarkt
10.03.2026

Dustin Strübel, Prokurist der Wohnen & Mehr Wohnungsgenossenschaft eG
Der Finanzvertrieb steht 2026 vor einer Zerreißprobe: Während klassische Investments zunehmend unter regulatorischem und administrativem Druck stehen, präsentiert die Wohnen & Mehr Gruppe eine Lösung, die den größten Schmerzpunkt der Vermittler löst. Durch eine technologische Allianz mit der Voltfang GmbH ebnet das Unternehmen den Weg für ein Rekordjahr. Ganz ohne Zulassungshürden und Stornohaftung. Der Fokus liegt dabei nicht auf Finanzprodukten, sondern auf dem Erwerb und der Nutzung realer Wirtschaftsgüter. finanzwelt sprach mit Dustin Strübel, Prokurist der Wohnen & Mehr Wohnungsgenossenschaft eG.
finanzwelt: Herr Strübel, viele Vermittler klagen über eine paradoxe Situation: Das Kundeninteresse an Sachwerten ist historisch hoch, aber die bürokratischen Hürden im Vertrieb werden immer unüberwindbarer. Wie bricht Wohnen & Mehr diesen Teufelskreis auf?
Dustin Strübel: Die Beobachtung teilen wir. Der Vermittler von heute ist oft mehr mit Dokumentation und Haftungsfragen beschäftigt als mit der eigentlichen Beratung. Wir haben uns gefragt: Wie muss ein Produkt beschaffen sein, damit es für den Vermittler wieder Spaß macht? Unsere Antwort sind Großbatteriespeicher. Das Besondere ist nicht nur das Asset selbst, sondern das ‚Haftungs-Befreiungspaket‘ für den Vertrieb. Es gibt keine langjährige Stornohaftung, wie man sie aus dem Versicherungsbereich kennt. Zudem erfordert das Produkt keine speziellen Zulassungsvoraussetzungen wie den Paragrafen 34f oder 34i GewO. Das ist die Freiheit, nach der die Branche sucht.
finanzwelt: Das ist ein starkes Argument. Aber bedeutet „weniger Regulierung“ im Vertrieb auch weniger Sicherheit für den Vermittler und den Kunden in der Substanz?
Strübel: Im Gegenteil. Wir reduzieren nur die bürokratische Komplexität im Vertriebs- und Abwicklungsprozess, nicht die fachliche Qualität. Durch unsere wegweisende Partnerschaft mit der Voltfang GmbH arbeiten wir mit einem technologisch erfahrenen Partner im Bereich Großbatteriespeicher zusammen. Wir erwerben schlüsselfertige Speicher, die das Rückgrat der Energiewende bilden. Wir demokratisieren hier einen Markt, der bisher fast ausschließlich institutionellen Investoren vorbehalten war. Unser Ziel ist klar definiert: Wir wollen in den nächsten Jahren 500 MWh Speicherkapazität realisieren. Für den Vermittler bedeutet das: Er bietet einen systemrelevanten Sachwert an, der vollständig digital vermittelbar ist.
finanzwelt: Sie betonen oft, dass Sie bewusst auf Trends wie KI verzichten, obwohl das Thema die Branche beherrscht. Ist das nicht ein Risiko?
Strübel: Überhaupt nicht. Wir glauben, dass gute Struktur intelligentes Design braucht, keine zusätzliche Komplexität. Ein Sachwert sollte für Kunden nachvollziehbar sein. Unser Anspruch ist, dass das Modell ohne technische oder rechtliche Überfrachtung erklärbar bleibt. Digitale Prozesse setzen wir dort ein, wo sie Abläufe vereinfachen – etwa bei der Vertragsabwicklung oder der Bereitstellung von Informationen. Wir setzen auf menschliche Expertise und digitale automatisierte Prozesse, die den Verkauf zum Selbstläufer machen, statt technologischen Overkill zu betreiben.
finanzwelt: Batteriespeicher sind technisch anspruchsvoll. Wie stellen Sie sicher, dass Vermittler sich hier sicher fühlen?
Strübel: Hier agieren wir als Experten für Experten. Ein Vermittler ist nur dann erfolgreich, wenn er sich absolut sicher fühlt. Deshalb haben wir ein Support-Ökosystem geschaffen, das wir ‚Expertise für Experten‘ nennen. Das reicht von umfangreichen Onlineschulungen über professionelle Videos für Kunden bis hin zu hochwertigen Marketingmaterialien. Wir begleiten unsere Partner mit Roadshows, Jahresauftaktveranstaltungen und einer persönlichen Betreuung durch unsere Produktexperten. Wir liefern die komplette Story schlüsselfertig mit, so dass der Vermittler vom ersten Tag an sprechfähig ist.
finanzwelt: Digitalisierung ist ein weiteres Stichwort: Wie sieht die Schnittstelle zum Vermittler konkret aus?
Strübel: Unser gesamter Prozess kann online stattfinden. Über unser Partnerportal kann der Vermittler per Klick Infopakete erhalten, die alle notwendigen Unterlagen enthalten und eine personalisierte Kundenansprache ermöglichen. Das ist unser Dreiklang: persönlich, digital, erfolgreich. Wir nehmen dem Vermittler die administrativen, repetitiven Aufgaben ab, damit er das tun kann, was er am besten kann: mit Menschen interagieren. Dabei verstehen wir Digitalisierung nicht als statischen Zustand, sondern arbeiten ständig an weiteren Optimierungen unserer Systeme, um den Vertriebsprozess noch effizienter zu gestalten. Durch unsere flache Hierarchie gewährleisten wir zudem einen direkten Draht zu Entscheidern und können so unmittelbar auf das Feedback unserer Partner eingehen und praxisnahe Impulse in Rekordzeit umsetzen. Gleichzeitig bleibt es unseren Partnern überlassen, persönliche Gespräche klassisch vor Ort zu führen.
finanzwelt: Warum sollte ein Vermittler sich gerade jetzt mit Wohnen & Mehr und dem Batteriespeichermarkt beschäftigen?
Strübel: Weil er hier ein Produkt findet, das gesellschaftlich gewollt ist und dem Vermittler betriebswirtschaftlich die besten Rahmenbedingungen bietet: keine Haftungsangst, keine Zulassungshürden und ein Backoffice, das mit Roadshows und digitalen Tools den Vertrieb massiv unterstützt. Wer 2026 wachsen will, sollte Teil dieser 500-MWh-Offensive werden. Es geht darum, vom reinen Vermittler zum Mit-Profiteur der Energiewende zu werden. (fw)

Warum 2026 zum Jahr der Managerselektion wird









