Alter schützt vor Torheit nicht und Jugend nicht vor Pflege

15.03.2024

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Allerhöchste Eisenbahn

Das Image der Versicherungsvermittlung verbessert sich voraussichtlich. Denn den Silberstreif am Horizont bringen die Lösungen privater Lebens-, Kranken- und Schadenversicherer. Für Arbeitnehmer und Unternehmer mit Vorsorgebedarf winken Steuervorteile für betriebliche Alters- und Krankenabsicherungen sowie für Riester- oder Rürup-Verträge. Mit dem besteuerten Rentenempfang wird der Rückfluss dieser Steuervorteile in die Zukunft verlagert. Für Privathaushalte und Unternehmer nimmt die Vorsorgeberatung wachsenden Stellenwert ein. Das Leben mit Geburt, Kindheit, Jugend, Ausbildung, Partnerschaften, Beruf, Familienangehörigen und Pensionierung bleibt risikoreich und dessen Absicherung komplex. Die Budgetgrenzen für private Absicherungen erfordern jeden möglichen Förderungs-Euro. Das sehen viele Unternehmen mittlerweile ähnlich und investieren in ihr Risikomanagement und in umsetzbare Absicherungen.  Wehe, wenn man auf das Ende sehe Babyboomer und Genration X sprengen die Sozialversicherung. Seit Norbert Blüm in 1986 und später 1997 gesicherte Renten versprach, gab es etliche Kürzungen in der sozialen Absicherung, um dieses möglichst zu verhindern. Dennoch verlieren die sozialen Risikoträger mit Pensionierung der geburtenstärksten Jahrgänge erhebliches Beitragsvolumen und gelangen in eine umfangreiche Leistungsphase. Jeder, der eins und eins zu zwei addiert, wird die Eigenabsicherung bei Verlust von Arbeitskraft, Einkommen oder Familienversorgung nebst Pflegefall erwägen. Spätestens mit Corona gehört Pflegenotstand zum Basiswissen in der Gesellschaft. Versicherungsmakler, die Versichererlösungen in Spreu und Weizen trennen, verschaffen ein Happyend und es wird nicht so schlimm wie es aussehen mag. (gg)