Altersvorsorge: Fast jede zweite Frau macht sich große Sorgen
08.10.2026

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Frauen sorgen sich deutlich häufiger um ihre finanzielle Absicherung im Alter als Männer. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des unabhängigen Geldratgebers Finanztip. Demnach machen sich 47 Prozent der Frauen eher große oder sogar sehr große Sorgen um ihre Altersvorsorge – gegenüber 35 Prozent der Männer. Fehlendes Geld ist die am häufigsten genannte Hürde. Gut jede vierte Frau (26 Prozent) hat nach den regelmäßigen Ausgaben monatlich weniger als 50 Euro oder gar nichts zum Sparen, Anlegen oder Zurücklegen.
„Wer am Monatsende kaum etwas übrighat, braucht keinen erhobenen Zeigefinger. Finanzbildung ersetzt kein Einkommen. Sie kann aber helfen, den vorhandenen Spielraum bestmöglich zu nutzen und Schritt für Schritt finanzielle Sicherheit aufzubauen – auch mit kleinen Beträgen“, sagt Mirjam Mohr, Geschäftsführerin und verantwortlich für Finanztip Woman.
Als wichtigste Einflussfaktoren auf ihre finanzielle Situation nennen Frauen steigende Lebenshaltungskosten (51 Prozent), ein zu geringes Einkommen (36 Prozent) sowie Schulden und Kredite (22 Prozent). Auch die eigene Arbeitszeit spielt eine Rolle: Teilzeit oder eine reduzierte Arbeitszeit nennen Frauen mit 15 Prozent fast doppelt so häufig wie Männer mit sieben Prozent.
Frauen fühlen sich bei ihren persönlichen Geldangelegenheiten insgesamt seltener sicher als Männer. Nicht einmal die Hälfte der befragten Frauen fühlt sich dabei sehr oder eher sicher (46 Prozent). Bei den Männern liegt der Anteil bei 59 Prozent. Besonders ausgeprägt ist die Lücke unter den 18- bis 29-Jährigen: Mit 37 Prozent liegt der Anteil bei den jungen Frauen 18 Prozentpunkte unter dem der gleichaltrigen Männer (55 Prozent). (mho)

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