BaFin-Schlichtungsstelle: Zahl der Beschwerden gestiegen

02.02.2026

Foto: © BaFin

Bei der BaFin-Verbraucherschlichtungsstelle gingen 2025 rund 35 Prozent mehr Schlichtungsanträge ein als im Jahr davor. Der Trend der vergangenen Jahre setzte sich damit fort. Dies zeigt der nun veröffentlichte Tätigkeitsbericht der Schlichtungsstelle für das Jahr 2025. Ein Grund für den Anstieg: Unternehmen digitalisieren zunehmend ihre Produkte und Dienstleistungen.

Der Tätigkeitsbericht der Schlichtungsstelle bietet einen Überblick über die Anträge, die 2025 bei der Schlichtungsstelle der Finanzaufsicht BaFin eingingen. Insgesamt waren es 1.519. Die meisten betrafen Wertpapiergeschäfte, nämlich 767. Dabei ging es vor allem um Probleme bei Depotüberträgen oder zu langsame Ausführung von Aufträgen. Auch die Bereitstellung zutreffender Steuerdaten war Thema vieler Anträge. Probleme bei der Auftragsabwicklung von Wertpapieren, die es 2025 bei Handelsspitzen an den Börsen gab, beispielweise durch die US-amerikanischen Zollankündigungen im April, machten sich dagegen nicht in den Antragszahlen bemerkbar. (mho)

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