Deka: Erholung des Büromarkts in den USA verläuft zäh

07.02.2013

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Laut dem aktuellen Deka Immobilien Monitor mit Fokus USA lässt sich kein einheitliches Bild für die einzelnen Teilmärkte festmachen. Die Experten rechnen mit einem BIP-Wachstum von 2%, weisen auf die Risiken der expansiven Geldpolitik hin und machen eine schleppende Erholung an den Büromärkten aus.

(fw/ah) "Die langfristigen Wachstumsaussichten der USA werden aufgrund der notwendigen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung sowie der schwächeren demografischen Entwicklung gebremst. Wir erwarten für die kommenden zwei Jahre Inflationsraten um 2% und eine Anhebung der Leitzinsen erst im Verlauf von 2012. Die Risiken, die von dieser extrem expansiven Finanzpolitik ausgehen, sind vielfältig.

- Häusermärkte: Der von uns erwartete volatile Verlauf mit landesweit eher sinkenden als steigenden Häuserpreisen hat sich 2011 bestätigt. Im laufenden Jahr rechnen wir damit, dass das Überangebot am Häusermarkt soweit abgebaut ist, dass der Weg für wieder anziehende Preise geebnet ist. Sollte die Erholung der amerikanischen Wirtschaft sich fortsetzen, ist trotz eines weiter volatilem Verlaufs nicht mit einer zweiten Welle fallender Immobilienwerte zu rechnen.

- Büromärkte: Die Erholung an den Büromärkten verläuft nach wie vor schleppend und regional ungleich. Das Mietwachstum sollte nach leichten Anstiegen im laufenden Jahr erst 2013 wieder stärker an Fahrt aufnehmen, wenn die Leerstandsquote sich landesweit ihrem langjährigen Durchschnitt annähert. Regional gesehen driften die einzelnen Märkte deutlich auseinander. Während New York und San Francisco nach unseren Prognosen zu den Vorläufern gehören und Boston, Dallas und Seattle aufgrund ihrer Wirtschaftsstruktur ebenfalls gute Chancen auf Mietwachstum haben, gehört Miami eindeutig zu den Nachzüglern. Wir rechnen von 2012 bis 2016 für die elf betrachteten Standorte mit einem durchschnittlichen Mietwachstum (Class A) von 2,0% pro Jahr. Wir erwarten daher eine Stabilisierung bzw. leichte Anstiege. Der Gesamtertrag für die von uns betrachteten elf Büromärkte dürfte im laufenden Jahr bei durchschnittlich 0,6% liegen (flächengewichtet)."

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