Finanzielle Neujahrsvorsätze: Deutschland bleibt das Land der Sparer

07.01.2026

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Das neue Jahr hat gerade begonnen und nach den Ausschweifungen der Advents- und Weihnachtszeit starten viele Menschen mit guten Vorsätzen: mehr Sport, gesünder Essen, Geld sparen. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey im Auftrag des Lebensversicherers Canada Life zeigt, dass Geld auf der hohen Kante bei den Bundesbürgern ganz oben auf der Agenda 2026 steht. Befragt wurden 2.500 Erwachsene über 18 Jahre, die konkrete finanzielle Vorsätze für das kommende Jahr gefasst haben. Im Mittelpunkt steht vor allem eine Motivation: Der Wunsch nach finanzieller Sicherheit.

Finanzielle Sicherheit bleibt auch bei den Neujahrsvorsätzen ein wichtiges Thema. Das zeigt sich deutlich bei den Vorsätzen zum Sparen, aber auch, wenn es um die finanzielle Absicherung von Notfällen wie Erkrankungen geht. So bleibt Geld sparen mit großem Abstand für 40,6 % der Befragten Vorsatz Nummer eins für das kommende Jahr. Mehr als jede fünfte Person will Geld für einen bestimmten Zweck, zum Beispiel ein Auto oder eine Reise, zurücklegen (22,4 %). Fast genauso viele Teilnehmer beabsichtigen, sich gegen Krankheiten abzusichern (22,1 %) und 16,2 % haben sich für 2026 vorgenommen, die Altersvorsorge zu erhöhen. Mehrfachnennungen waren bei der Frage möglich.

Die Gruppe der 30-39-Jährigen sticht bei den finanziellen Vorsätzen besonders hervor. Hier liegt der Anteil derjenigen, die mehr Geld sparen wollen, bei 73,6 % und damit weit über dem Durchschnitt (40,6 %). Die Menschen in den Dreißigern sind es auch, die im Vergleich zu allen anderen Altersgruppen mehr auf Steueroptimierung achten möchten (34,8 %; Durchschnitt: 18,5 %) und im neuen Jahr mehr Geld an den Börsen investieren wollen (36,4 %; Durchschnitt: 18,8 %).

Wenn es um die Bereitschaft geht, die Altersvorsorge zu erhöhen, liegen die Personen mittleren Alters ebenfalls vorne: Bei den 30-39-Jährigen planen 30,3 %, bei den 40-49-Jährigen 29,4 %, die Altersvorsorge aufzustocken. Damit erreichen die Werte fast das Doppelte des Durchschnitts (16,2 %). Und: Zwischen 40 und 49 liegt der Anteil derer, die eine Altersvorsorge abschließen möchten, mit 15,2 % fast drei Mal so hoch wie der Durchschnitt (5,1 %). Die Vermutung liegt nahe, dass in diesen Jahren aufgrund von Familie das Bewusstsein für eine ausreichende Vorsorge am stärksten ist. (mho)

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