Lieber Hände weg von Bitcoin & Co.

12.02.2026

Alexander Heftrich - Foto: Copyright finanzwelt

Exklusiv

Die WirtschaftsWoche titelt: "Ist der Bitcoin tot?" Eine große Frage, die wir alle nicht abschließend beantworten können. Aber sicherlich eine grundsätzlich zu Recht aufbeworfene Frage in diesen Tagen. Fakt ist, der Bitcoin-Kurs hat seit Jahresbeginn mehr als 20 Prozent eingebüßt. Im Herbst vergangenen Jahres stand der Bitcoin zeitweise bei mehr als 120.000 USD, aktuell notiert er unter 70.000 USD.

Rückschläge gibt es. Überall. Auch bei Aktien, Anleihen etc. sind Schwankungen normal. Doch diese Volatilität ist außergewöhnlich, um es diplomatisch auszudrücken. Ja, Digital Assets sind mit Blick auf die langfristige Kapitalanlage für die professionellen Investoren und sehr wohlhabenden Anleger mitunter im Rahmen ihrer Diversifikation angebracht beziehungsweise durchaus in Erwägung zu ziehen. Doch für den Durchschnittsanleger, der sich gerade hierzulande mit der Wertpapieren schwer tut, sind Bitcoin & Co. aus meiner Warte nicht das geeignete Mittel, um Vermögen aufzubauen. Die dahinter liegende Struktur, Blockchain, ist getrennt davon zu betrachten. Aber die Schwankungen beim Bitcoin erinnern doch sehr an ein Gambling - ein Spiel mit sehr ungewissem Ausgang. 

Kommentar von Alexander Heftrich, Chefredakteur finanzwelt