Mit Luxusgegenständen auf die Wiesn
21.09.2026

Foto: © Kzenon - stock.adobe.com
Mit dem Start des 191. Oktoberfests in München, das Millionen Besucher aus aller Welt anlockt, rücken nicht nur Dirndl und Lederhosen wieder besonders in den Fokus, sondern auch ihre luxuriösen Reisebegleiter – die Luxusuhr zur Tracht, die Designertasche ins Festzelt oder die exklusive Sonnenbrille für das Wiesn-Foto. Die Wiesn macht deutlich, was generell für Reisen gilt: Besondere Momente werden gern bewusst inszeniert. Eine aktuelle Umfrage des Spezialversicherers Hiscox zeigt jedoch ein Spannungsfeld: Während viele ihre Wertgegenstände bewusst in den sozialen Netzwerken präsentieren, ist zugleich die Sorge vor Verlust oder Diebstahl groß. Daher ist es wichtig, wertvolle Gegenstände egal ob auf Reisen oder bei Veranstaltungen nicht nur sorgfältig zu schützen, sondern auch durch eine geeignete Versicherung gegen Verlust, Diebstahl oder Beschädigung abzusichern.
Laut der Befragung unter Reisenden, die regelmäßig hochwertige Gegenstände im Wert von mindestens 1.000 Euro mit auf Reisen nehmen, posten 73 Prozent bereits während des Urlaubs Bilder in sozialen Netzwerken. Mehr als zwei Drittel (67,2 Prozent) geben an, Schmuck, Uhren, Taschen oder andere hochwertige Gegenstände schon einmal bewusst für ein Urlaubsfoto in Szene gesetzt zu haben. Fast die Hälfte (47,7 Prozent) hat dies schon mehrfach getan.
„Hochwertige Besitztümer sind für viele Menschen heute Ausdruck ihres persönlichen Lebensstils – auch und gerade im Urlaub. Genau darin liegt aber ein Spannungsfeld: Was bewusst gezeigt wird, wird auch stärker wahrgenommen und kann damit leichter zum Risiko werden“, so die Expertin Alina Sucker-Kastl, Product Head Art & Private Clients bei Hiscox Deutschland.
Bei Großveranstaltungen, auf Städtetrips oder im Urlaub werden hochwertige Gegenstände nicht nur mitgeführt, sondern gerne sichtbar getragen. Die Wiesn steht beispielhaft für Situationen, in denen persönlicher Stil, Erinnerungsfotos und viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. 2025 besuchten laut Oktoberfest-Bilanz rund 6,5 Millionen Gäste das größte Volksfest der Welt; im Wiesn-Fundbüro wurden 4.500 Fundsachen registriert. Das zeigt: Gerade in großen Menschenmengen können persönliche Gegenstände schnell verloren gehen. Ein bewusster Umgang mit Wertgegenständen kann helfen, unnötige Risiken zu vermeiden – ohne auf den individuellen Stil verzichten zu müssen.
Das Bewusstsein für die Risiken ist ausgeprägt: 77,5 Prozent der Befragten haben hochwertige Besitztümer schon einmal bewusst zuhause gelassen, weil sie Verlust oder Diebstahl befürchteten. Diese Vorsicht ist nachvollziehbar, denn mehr als jeder Zweite (53,5 Prozent) berichtet, auf Reisen bereits einen wertvollen Gegenstand verloren zu haben oder bestohlen worden zu sein. Dabei nennen 27,5 Prozent einen Diebstahl, 17,5 Prozent einen Verlust und 8,5 Prozent beide Erfahrungen.
Zu den typischen hochwertigen Reisebegleitern zählen laut der Umfrage unter anderem Schmuck, Luxusuhren, Designertaschen, Kameras und Luxus-Sonnenbrillen. Besonders sensibel wird dabei die Luxusuhr wahrgenommen: Sie zählt zu den Gegenständen, deren Verlust Reisende am meisten fürchten. Bei hochwertigen Uhren, Schmuckstücken, Designertaschen oder ähnlichem ist ein spezieller Versicherungsschutz ratsam, der auch unterwegs umfassend greift. So bietet Hiscox beispielsweise mit ‘Schmuck & Sammlung by Hiscox’ eine Allgefahren-Versicherung für hochwertigen Privatbesitz an, die eine Absicherung bei Verlust, Diebstahl oder Beschädigung bietet und weltweit gilt. Ergänzend stehen umfassende Versicherungslösungen für hochwertigen Hausrat, Kunst, Sammlungen und Immobilien zur Verfügung, die einen ganzheitlichen Schutz wertvoller Besitztümer im In- und Ausland abdecken.
Aus Sicht von Hiscox wird dabei häufig unterschätzt, dass der Verlust wertvoller Besitztümer weit über den reinen Sachwert hinausgehen kann. Viele Uhren, Schmuckstücke oder Sammlerobjekte sind mit persönlichen Erinnerungen verbunden, individuell ausgewählt oder über Jahre aufgebaut worden – und im Schadenfall oft nur schwer zu ersetzen.
„Gerade bei hochwertigen Besitztümern geht es selten nur um den Materialwert, sie haben für ihre Besitzerinnen und Besitzer einen persönlichen, emotionalen oder sammlerischen Wert. Das macht ihren Verlust oft doppelt schmerzhaft – finanziell und ideell. Umso wichtiger ist es, sich bereits vor der Reise mit einem geeigneten Versicherungsschutz auseinanderzusetzen und zu prüfen, ob wertvolle Gegenstände auch unterwegs ausreichend abgesichert sind und welche Entschädigungsleistung im Schadenfall zu erwarten ist“, erklärt Alina Sucker-Kastl.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen damit auch: Wer hochwertige Besitztümer bewusst sichtbar in den Urlaub integriert, bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Inszenierung, persönlichem Stil und realem Risiko. Ein bewusster Umgang mit Wertgegenständen und dem persönlichen Social-Media-Auftritt wird damit zu einem selbstverständlichen Teil eines modernen Lebensstils. (mho)

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