OVB steigert Umsatz und Ergebnis
13.08.2026

Mario Freis, CEO der OVB Holding AG. Foto: OVB
Die OVB Holding AG hat ihre Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026 erfolgreich fortgesetzt. Die Erträge aus Vermittlungen stiegen um 9,3 Prozent auf 237,8 Mio. Euro (Vorjahr: 217,5 Mio. Euro). Das Wachstum wurde von allen drei Regionen getragen. Damit erzielte OVB den stärksten Halbjahresumsatz der Unternehmensgeschichte.
Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 5,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro). Nach Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter erzielte OVB ein Konzernergebnis von 5,8 Mio. Euro. Verglichen mit dem Vorjahreswert entspricht dies einer Zunahme um 96,2 Prozent. Das Ergebnis je Aktie stieg von 0,21 Euro auf 0,41 Euro.
Die Zahl der betreuten Kunden stieg zum Halbjahresstichtag um 3,9 Prozent auf 4,99 Millionen. Die Zahl der hauptberuflichen Finanzvermittler erhöhte sich um 3,8 Prozent auf 6.653.
Im Segment Süd- und Westeuropa erhöhten sich die Erträge aus Vermittlungen leicht auf 59,6 Mio. Euro (Vorjahr: 59,4 Mio. Euro). Das EBIT ist weiterhin durch einen Sondereffekt belastet und lag bei -4,0 Mio (Vorjahr: -2,6 Mio. Euro). Im Segment Deutschland lagen die Erträge aus Vermittlungen mit 29,9 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau von 29,8 Mio. Euro. Hier konnte die poool GmbH als weiterer Vertriebskanal neben der OVB Deutschland erste Umsätze beitragen. Das EBIT des deutschen Segments belief sich auf 1,2 Mio. Euro. Das Segment Mittel- und Osteuropa setzte seinen dynamischen Wachstumskurs fort. Die Erträge aus Vermittlungen stiegen um 15,5 Prozent auf 148,2 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich überproportional um 28,6 Prozent auf 14,4 Mio. Euro (Vorjahr: 11,2 Mio. Euro).
Mario Freis, CEO der OVB Holding AG: „In einem zunehmend anspruchsvollen Umfeld wächst OVB auch im ersten Halbjahr 2026 sehr deutlich. Wir haben unsere Kunden- und Vermittlerbasis weiter ausgebaut und unseren Umsatz um 9,3 Prozent gesteigert. Mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Luxemburg und dem zusätzlichen Vertriebskanal im Segment Deutschland stärken wir unsere europäische Vertriebskraft.“
Trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten sowie weiterhin volatiler gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen hebt OVB vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026 die Prognose für die Erträge aus Vermittlungen im Gesamtjahr 2026 auf 450 bis 490 Mio. Euro an (zuvor: 430 bis 470 Mio. Euro; Geschäftsjahr 2025: 437,2 Mio. Euro). Die Prognose für das operative Ergebnis (EBIT) bleibt unverändert in einer Bandbreite von 10 bis 15 Mio. Euro. (mho)

Unternehmerisch beraten: Wie die DVAG Talente im Finanzvertrieb entwickelt







