Pflegefall und Altersarmut bereiten die größten Geldsorgen
07.10.2026

Foto: Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka © Debeka
Wer in Deutschland an die eigene finanzielle Zukunft denkt, fürchtet vor allem zwei Dinge: im Alter auf Pflege angewiesen zu sein oder in Altersarmut zu geraten. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Debeka. 34 Prozent der Befragten sehen in der Pflegebedürftigkeit im Alter ihr größtes persönliches Finanzrisiko. 27 Prozent nennen Armut im Rentenalter. Mit Abstand folgen Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall (14 Prozent) und Langzeitarbeitslosigkeit (11 Prozent).
„Diese Sorgen sind nachvollziehbar, doch man kann etwas gegen sie tun. Wer selbst vorsorgt, entlastet nicht nur die Gemeinschaft, sondern gewinnt auch Freiheit bei den eigenen Entscheidungen“, sagt Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka. „Gerade junge Menschen haben den größten Vorteil auf ihrer Seite, nämlich Zeit. Wer früh anfängt, kann schon mit kleinen Beträgen langfristig ein finanzielles Polster aufbauen.“
Das Alter der Befragten verändert den Blick deutlich. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt die Angst vor Altersarmut mit 40 Prozent klar auf Platz 1. Einen Pflegefall fürchten in dieser Gruppe nur 12 Prozent am meisten. Mit den Jahren kehrt sich das Bild um: Bei den 50- bis 64-Jährigen nennen 47 Prozent die Pflegebedürftigkeit als größtes Risiko. Bei den Befragten, die älter als 65 sind, sind es sogar 56 Prozent. (mho)

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