Prävention ist der beste Schutz

23.09.2021

Grohe Sense Guard Foto: © die Bayerische/ Grohe

Bayerische und Grohe starten Pilotprojekt zum Schutz vor Wasserschäden. Ein Wasserschutzsystem soll Wohnhäuser absichern, bevor ein Schaden entstehen kann. Im ersten Schritt werden besonders Versicherte mit gefährdeten Häusern angesprochen.

Wasserschäden sind nervenaufreibend und teuer, dabei sind eine zerstörte Einrichtung, fleckige Böden oder Wände und Schimmelbildung laut der Bayerischen in über der Hälfte der Fälle vermeidbar. Die häufigsten Ursachen von Wasserschäden entstehen beim Verlegen der Rohre, durch Verschleiß oder Defekte der Anlagen und durch Rohrbrüche – was alles mit der richtigen Prävention zu verhindern ist. Der Versicherer möchte seine Kunden deshalb mit einem innovativen Präventionsprogramm, zusammen mit dem Experten für Sanitäranlagen, vor Wasserschäden schützen.

Für das Projekt wurden Versicherungsnehmer ausgewählt, deren Häuser laut internen Statistiken und Risikobewertungen zu den zehn Prozent der am wahrscheinlichsten betroffenen Gebäude von Wasserschäden gehören. Die Teilnehmer erhalten dann kostenlos das von Grohe entwickelte Wassersicherheitssystem „Grohe Sense System“ inklusive Installation. Dafür wird der Grohe Sense Guard, drei Wassersensoren und die Grohe Sense App für Smartphones zur Verfügung gestellt. Das System überwacht Wasserleitungen und kann Unregelmäßigkeiten und Mikrolecks in den Rohrleitungen erkennen. Im Notfall unterbricht es die Wasserzufuhr, ehe ein teurer Schadensfall eintreten kann. Zusätzlich können die Versicherten im Sinn von Nachhaltigkeit jederzeit Wasserverbrauch und Kosten über die App im Blick behalten.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass Wasserschäden richtig teuer werden können und oft unangenehme Folgen für die Bewohner nach sich ziehen. Wer schon einmal ein Trocknungsgerät bei sich stehen hatte oder in einer Notsituation Handwerker beschaffen musste, weiß, wie belastend das sein kann. Dennoch sind Wasserschäden eine der am meisten unterschätzen Risiken für Wohngebäude“, sagt Martin Gräfer, Vorstand die Bayerische. „Das wollen wir ändern und unsere Versicherten schützen, indem wir Schäden verhindern, bevor sie überhaupt eintreten. So lassen sich auf Dauer nicht nur immense Kosten sparen, sondern auch die mit den Reparaturen einhergehenden Einschränkungen reduzieren. Das kommt unseren Kunden und uns als Versicherer gleichermaßen zugute.“ (lb)