R+V erzielt 2025 Rekordergebnis
13.04.2026

Foto: Dr. Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG © R+V Versicherung AG
Über alle Sparten profitabel gewachsen
Die gesamten Beitragseinnahmen der R+V erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro (2024: 21,0 Milliarden Euro). Das inländische Erstversicherungsgeschäft verzeichnete einen Zuwachs von 9,3 Prozent und erreichte ein Beitragsvolumen von 17,5 Milliarden Euro. „Wir legen unseren Fokus dort auf Wachstum, wo es langfristig profitabel ist, um unsere Ertragskraft und Resilienz weiter zu stärken“, betonte R+V-Vorstandsvorsitzender Norbert Rollinger.
Besonders stark legte die Lebens- und Pensionsversicherung um 12,1 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro zu. Sowohl das Geschäft mit laufendem Beitrag als auch das Einmalbeitragsgeschäft trugen zu einem marktüberdurchschnittlichen Wachstum bei. Die Schaden- und Unfallversicherung erzielte ein Umsatzplus von 6,7 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro. „Das ist das Ergebnis einer sehr bewussten Steuerung. So haben wir in der Kraftfahrtversicherung einen minimalen Marktanteilsrückgang von 0,3 Prozentpunkten auf 8,4 Prozent in Kauf genommen. Das Ziel war, die Combined Ratio auf ein nachhaltig auskömmliches Niveau von 96 Prozent zu verbessern“, sagte der R+V-Chef. Erfreulich entwickelte sich erneut die Gesundheitsversicherung. Hier verzeichneten die Beiträge einen Anstieg um 7,6 Prozent von 949 Millionen Euro auf erstmals über eine Milliarde Euro. Auch die R+V Re setzte ihren ertragsorientierten Erfolgskurs fort. Der gebuchte Bruttobeitrag lag 2025 stabil bei 3,4 Milliarden Euro. Für weiteres Wachstum der R+V sorgte im zurückliegenden Jahr wieder die italienische Tochter Assimoco mit einem Zuwachs von 22,1 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.
Die Verwaltungskostenquoten der R+V lagen 2025 wie schon seit Jahren in allen Segmenten weiter auf niedrigem Niveau. In den Segmenten Schaden/Unfall (11,1 Prozent, Vorjahr: 11,3 Prozent) und Leben/Pension (1,4 Prozent, Vorjahr: 1,5 Prozent) ist es gelungen, die bereits niedrigen Werte nochmals zu senken. In der Gesundheitsversicherung blieb die Verwaltungskostenquote stabil bei 2,1 Prozent. „Diese Kostenvorteile sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Wettbewerbsfähigkeit. Sie geben uns Spielräume – sowohl für Investitionen in Zukunftsthemen als auch für ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere Kunden“, betonte CFO/CRO Dragica Mischler.
Mit Beitragsplus von 5,6 Prozent gut ins Jahr 2026 gestartet
Im 1. Quartal 2026 knüpfte die R+V an das erfolgreiche Vorjahr an und erzielte in der inländischen Erstversicherung ein Plus von 5,6 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Alle Segmente trugen dazu bei: Die Beiträge in der Schaden- und Unfallversicherung stiegen um 5,1 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro, die Lebens- und Pensionsversicherung wuchs um 5,1 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, und die Krankenversicherung erreichte 314 Millionen Euro und damit ein Plus von 12,7 Prozent. „Wir wollen auch im Jahr 2026 unseren ertragsorientierten Wachstumskurs im Sinne unserer Strategie NextLevel weiter fortsetzen und mindestens auf Branchenniveau zulegen. Auch wenn noch nicht absehbar ist, wie sich der Iran-Krieg in den kommenden Monaten auf die deutsche Wirtschaft auswirkt“, erklärte R+V- Chef Rollinger.

Wie sich jeder vor steigenden Pflegekosten schützen kann









