R+V erzielt 2025 Rekordergebnis
13.04.2026

Foto: Dr. Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG © R+V Versicherung AG
Altersvorsorgereform: Staat verzerrt den Wettbewerb
Von der Politik erhofft sich die R+V im laufenden Jahr Rückenwind. Grundsätzlich unterstützt sie das geplante Vorsorgedepot, das mehr Menschen eine einfache staatlich geförderte private Altersvorsorge ermöglichen soll. „Mit den neuesten Plänen tut die Bundesregierung den Bürgerinnen und Bürgern allerdings keinen Gefallen. Aufgabe des Staates ist es, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Dass er außerdem nun selbst auch als Akteur und damit als Konkurrent zu privaten Anbietern am Markt auftreten will, ist ein klarer Angriff auf die Marktwirtschaft und verzerrt den Wettbewerb. Wichtig ist, dass der individuelle Bedarf nach einer zusätzlichen privaten Altersversorgung berücksichtigt wird. Das Ziel, kostengünstige und transparente Angebote zu schaffen, begrüßen wir ausdrücklich. Allerdings fordern wir faire Wettbewerbsbedingungen.“ Dazu gehört, dass beim geplanten Standardprodukt für Versicherer dieselben Anforderungen an die Beratung gelten wie bei allen anderen Anbietern. Bei der Frühstartrente steht die R+V in den Startlöchern, bedauert aber die Beschränkung auf einen Jahrgang. „Das ist eine vertane Chance für einen großen Wurf, der noch viel mehr jungen Menschen den Einstieg in eine ergänzende Altersvorsorge ermöglicht hätte“, unterstrich Rollinger. Neben der privaten ist auch die betriebliche Altersvorsorge ein wichtiger Eckpfeiler unseres Rentensystems, um die gesetzliche Rente zu ergänzen. „Hier liegt noch viel ungenutztes Potenzial“, betonte Norbert Rollinger. „Beispielsweise beim Sozialpartnermodell, für das wir uns eine weitere Senkung der Zutrittshürden für nicht-tarifgebundene Arbeitgeber wünschen.“
Unternehmensstrategie NextLevel wirkt
Vor dem Hintergrund herausfordernder Rahmenbedingungen hat die R+V vor einem Jahr mit der Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie NextLevel begonnen. „Zur Stärkung unserer Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit haben wir im Jahr 2025 schon erste wichtige Ergebnisse erzielt“, fasste R+V-Chef Norbert Rollinger zusammen. Erfolgreich hat die R+V im zurückliegenden Jahr zwei neue Vorstandsressorts etabliert und damit eine große Umstrukturierung bewältigt, die mehr als 6.000 Mitarbeitende direkt betraf.
Mit den in einem Ressort gebündelten Finanz- und Risikomanagement-Funktionen ist es gelungen, unternehmensweit eine stringentere Steuerung zu verankern und im Ergebnis die Ertragskraft und Risikotragfähigkeit der R+V nachhaltig zu stärken. Die Bündelung von Operations- und IT-Einheiten dient zum anderen dazu, mit optimierten Abläufen und durchgängigen Prozessen Effizienzgewinne und spürbaren Kundennutzen zu erzielen. Im Rahmen eines Effizienzprogramms erzielte die R+V im Jahr 2025 unternehmensweit Kosteneinsparungen von rund 100 Millionen Euro, die in strategische Initiativen reinvestiert werden. Die R+V automatisiert Prozesse, verbessert die IT-Landschaft und setzt umfassend auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz – zum Beispiel bei Beratung, Underwriting und Betrugserkennung. Allein in der Betrugserkennung konnte durch den Einsatz von KI im Jahr 2025 bereits ein zweistelliger Millionenbetrag zusätzlich eingespart werden.
Ein strategisches Ziel ist auch, das große Geschäftspotenzial in der genossenschaftlichen Finanzgruppe noch stärker zu heben. Hier ist die R+V mit dem Ausbau der Omnikanalplattform der Banken im vergangenen Jahr einen großen Schritt weitergekommen. Bank- und R+V-Vertrieb wachsen damit immer enger zusammen und können Kunden schnell und effizient rund um ihre Versicherungsbelange beraten.
Eine Pressemitteilung der R+V Versicherung.

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