Talanx erzielt Rekord-Halbjahresergebnis
14.08.2026

Foto: Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender Talanx AG © Talanx AG
Die Talanx Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 ein neues Rekordergebnis erzielt: Sie steigert ihr Konzernergebnis um 9 Prozent auf 1.499 (1.373) Mio. Euro und geht davon aus, ihre Jahresprognose von ungefähr 2,7 Mrd. Euro übertreffen zu können. Für 2026 erwartet sie nun ein Konzernergebnis von deutlich über 2,7 Mrd. Euro.
Getrieben wurde das Gewinnwachstum im ersten Halbjahr von Rekordergebnissen in allen Geschäftsbereichen sowie einem steigenden Kapitalanlageergebnis. Die Erstversicherung steigerte ihr Konzernergebnis um 12 Prozent und trug 52 Prozent zum Konzernergebnis bei. Der Versicherungsumsatz wuchs währungskursbereinigt um 3 Prozent (in Euro: stabil) auf 24,3 (24,2) Mrd. Euro. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg um 15 Prozent auf 2,9 (2,6) Mrd. Euro, das operative Ergebnis (EBIT) um 11 Prozent auf 3,2 (2,9) Mrd. Euro. Die Eigenkapitalrendite lag bei 21,5 (23,4) Prozent.
„Nach sechs Monaten im Jahr 2026 freut mich besonders, dass wir nicht nur insgesamt ein neues Rekordergebnis erzielt haben, sondern dass alle Geschäftsbereiche mit Ergebnissen auf Rekordniveau dazu beigetragen haben – das zeigt einmal mehr, dass sich unsere Strategie der Diversifizierung und Kostenführerschaft auszahlt“, so Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx Gruppe. „Unsere operative Stärke, weiterhin hohe Resilienz und Großschadenleistungen, die fast eine halbe Milliarde Euro unterhalb unseres Budgets liegen, stimmen uns sehr zuversichtlich für den Rest des Jahres: Wir erwarten nun, unsere Jahresprognose zu übertreffen und ein Konzernergebnis von deutlich über 2,7 Mrd. Euro zu erzielen. Damit würden wir unser Jahresergebnis zweistellig und ein weiteres Mal stärker als den Umsatz steigern.“
Das versicherungstechnische Ergebnis stieg um 15 Prozent auf 2,9 (2,6) Mrd. Euro. Die Leistungen für Großschäden beliefen sich auf 942 (1.134) Mio. Euro und lagen damit deutlich unterhalb des in vollständiger Höhe gebuchten periodenanteiligen Großschadenbudgets von 1.416 Mio. Euro. Die höchsten Naturkatastrophenschäden waren der Wintersturm „Fern“ in den USA und Kanada mit 132 Mio. Euro sowie die Atlantikstürme auf der Iberischen Halbinsel und in Marokko mit 127 Mio. Euro. Weitere Großschäden waren unter anderem das Erdbeben in Venezuela mit 75 Mio. Euro sowie Gewitter und Hochwasser in den USA und Kanada mit 33 Mio. Euro. Zudem hat die Talanx Gruppe in der Rückversicherung 200 Mio. Euro für potenzielle Schäden im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg reserviert. Die Schaden-/Kostenquote verbesserte sich auf 88,7 (90,7) Prozent. (mho)

LVM-Krankenversicherung erstattet Kunden insgesamt 20,3 Millionen Euro







