vfm-Gruppe steigert Umsatz auf 90 Mio. €
29.06.2026

Robert Schmidt (li.) und Klaus Liebig (re.) - Foto: Copyright vfm-Gruppe
Die vfm-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Gesamt Courtageumsatz um 42 Prozent auf 89,6 Mio. Euro gesteigert. In einem Markt, der immer stärker von Übernahmen, Investoreninteressen und Konsolidierungsdruck geprägt ist, setzt die inhabergeführte Unternehmensgruppe damit ein klares Zeichen: Erfolgreiches Wachstum braucht weder Finanzinvestoren noch den nächsten Eigentümerwechsel – sondern ein belastbares Geschäftsmodell, klare Werte und echte Nähe zu Vermittlern und Marktpartnern.
„Viele reden heute über Wachstum, meinen aber in Wahrheit Übernahmen, Investorenkapital oder neue Beteiligungskonstrukte. Wir zeigen, dass es auch anders geht“, sagt Klaus Liebig, geschäftsführender Gesellschafter der vfm Gruppe. „Unser Wachstum ist organisch entstanden – auf Basis von Vertrauen, langfristigen Beziehungen und einem Geschäftsmodell, das auf Verlässlichkeit setzt. Wir sind inhabergeführt, denken nicht in Exit-Szenarien und bleiben unabhängig. Genau das schafft Stabilität und macht uns für Vermittler und Produktgeber zu einem verlässlichen Ansprechpartner.“
Ein wichtiger Wachstumstreiber im Jahr 2025 war zudem das neue Geschäftsmodell AOplus. In diesem Bereich unterstützt die vfm-Gruppe Versicherungsunternehmen bei der Weiterentwicklung ihres Ausschließlichkeitsvertriebs. Gerade in diesem Geschäftsfeld kommt es in besonderem Maße auf Vertrauen und Verlässlichkeit an.
„Wenn Versicherer uns in AOplus ihren Ausschließlichkeitsvertrieb und damit ein hoch sensibles Key-Account-Feld anvertrauen, dann ist das ein starkes Signal“, so Klaus Liebig. „Dieses Vertrauen muss man sich über Jahre erarbeiten – und man darf es nie als selbstverständlich ansehen.“
Für die vfm-Gruppe ist Unabhängigkeit dabei weit mehr als ein Imagebegriff. Sie ist ein Grundprinzip – wirtschaftlich ebenso wie technisch. „Wer heute wirklich frei arbeiten will, muss mehr im Blick haben als nur Tarife und Courtagen“, sagt Liebig. „Unabhängigkeit bedeutet heute auch, Entscheidungen langfristig selbst treffen zu können – wirtschaftlich, organisatorisch und technisch.“
Denn gerade im technischen Bereich geraten viele Makler heute in Abhängigkeiten, die oft erst dann sichtbar werden, wenn sich Eigentümerstrukturen ändern oder eine Trennung vom bisherigen Partner ansteht.
„Die Diskussion über Unabhängigkeit wird häufig noch zu oberflächlich geführt“, sagt Robert Schmidt, Geschäftsführer der vfm-Gruppe. „Die Frage nach den Daten ist längst die Frage nach der eigenen unternehmerischen Handlungsfreiheit. Entscheidend ist, ob Makler dauerhaft Herr ihrer Daten, ihrer Prozesse und damit ihrer unternehmerischen Substanz bleiben.“
Mit ihrem Wachstum im Jahr 2025 sieht sich die vfm-Gruppe in diesem Kurs klar bestätigt. Das Unternehmen versteht die Entwicklung als Signal an den Markt: Nachhaltiger Erfolg entsteht nicht dort, wo am meisten gekauft, fusioniert oder finanziert wird, sondern dort, wo unternehmerische Freiheit, Verlässlichkeit und langfristige Partnerschaften tatsächlich gelebt werden.

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