VKH erhöht Überschussbeteiligung
05.08.2026

Jens Leder (rechts), Vorstandsvorsitzender und Stefan Heinrichs, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VKH. Foto: © VKH
Die Vorsorgekasse Hoesch Dortmund, mit über 270 Millionen Euro Bilanzsumme eine der größten Sterbekassen Deutschlands, konnte auch in 2025 einen deutlichen Überschuss erzielen. Die Vertreterversammlung stellte den Jahresabschluss fest, der einen Gewinn von 1,8 Millionen Euro ausweist.
„Hiervon profitieren alle Mitglieder“, so Jens Leder, Vorstandsvorsitzender der VKH, „neben einer weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis stehen ausreichend Mittel zur Verfügung, um die Leistungen weiter zu erhöhen. Im vierten Jahr in Folge gibt es nach dem Ende der Nullzinsphase erneut eine Überschussbeteiligung auf gleichem Niveau wie im Vorjahr.“ Auch für 2026 erwartet der Vorstand wieder ein positives Ergebnis zugunsten seiner rund 100.000 Mitglieder.
Die aufsichtsrechtlichen Vorgaben für Eigenmittel übertrifft die VKH deutlich. Dies hebt das Dortmunder Unternehmen von einer benachbarten Sterbekasse im Ruhrgebiet ab, die ihr Neugeschäft wegen hoher Verluste und fehlender Reserven einstellen musste. „Unsere breit gestreuten, wertstabilen und ertragsreichen Kapitalanlagen sind die Basis für die Erfüllung aller Leistungsansprüche unserer Mitglieder“, betont Stefan Heinrichs, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VKH, und unterstreicht damit die nachhaltige Ausrichtung der Kasse.
Die VKH wurde vor 103 Jahren von Arbeitern der Westfalenhütte in Dortmund gegründet. Schon seit über 30 Jahren ist sie für alle geöffnet und vertreibt bundesweit Sterbegeldversicherungen. (mho)

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