blau direkt steigert Umsatz um 33 Prozent

20.10.2026

Ait Voncke, CEO von blau direkt. Foto: © blau direkt

Der Maklerpool blau direkt hat im Geschäftsjahr 2025 ein kräftiges Wachstum erzielt. Mit einem Umsatzplus von 33,6 Prozent und einem um 32 Prozent gestiegenen Rohertrag gehört das Lübecker Unternehmen zu den wachstumsstärksten Anbietern der Branche. Als wesentlichen Erfolgsfaktor sieht blau direkt seine konsequente Digitalisierung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz.

Der Umsatz von blau direkt erhöhte sich 2025 auf 335,7 Millionen Euro, während der Rohertrag um 32 Prozent auf 63,4 Millionen Euro zulegte. Damit verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben das höchste prozentuale Wachstum unter den führenden deutschen Maklerpools. Grundlage des Vergleichs sind die aktuellen Branchenzahlen der Cash.-Hitliste der Maklerpools 2026.

Innerhalb der vier führenden Maklerpools, die Geschäftszahlen für 2025 veröffentlicht haben, belegt blau direkt beim Gesamtumsatz den zweiten Platz und beim Rohertrag Rang drei. Zudem weist das Unternehmen mit rund 80 Prozent der Provisionserlöse die höchste Auszahlungsquote innerhalb dieser Vergleichsgruppe aus. Die Entwicklung bestätigt nach Einschätzung des Unternehmens die zunehmende Marktkonzentration. Erste Ergebnisse der kommenden AssCompact-Trendstudie zeigen, dass insbesondere die großen Maklerpools überdurchschnittlich wachsen und ihre Marktposition weiter ausbauen.

Als wesentlichen Treiber nennt blau direkt seine skalierbare IT-Infrastruktur. Durch automatisierte Prozesse und den Einsatz sogenannter agentischer KI sollen administrative Tätigkeiten sowohl innerhalb des Unternehmens als auch bei angeschlossenen Vermittlern reduziert werden. Zum Einsatz kommen unter anderem der KI-Assistent „AMEISE COPILOT“ und automatisierte System Agents.

„Unser Rekordjahr zeigt eindrucksvoll, dass sich technologische Effizienz und maximale Partnerorientierung perfekt ergänzen“, erklärt Ait Voncke, CEO von blau direkt. Durch die Automatisierung will das Unternehmen seine Kostenstrukturen schlank halten und gleichzeitig einen hohen Anteil der Provisionserlöse an seine Vertriebspartner weitergeben. Für die angebundenen Makler sollen dadurch zusätzliche Kapazitäten für Kundenberatung und Neugeschäft entstehen. (mho)

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