Das war die DKM 2026!

29.10.2026

DKM 2026. Foto: © finanzwelt

Exklusiv

Wohin steuert die Versicherungsbranche? Welche Chancen eröffnet die Altersvorsorgereform und wie verändert künstliche Intelligenz den Makleralltag? Auf der DKM 2026 in Dortmund standen die großen Zukunftsfragen der Branche im Mittelpunkt. Neben kontroversen Diskussionen und spannenden Einblicken in aktuelle Marktentwicklungen bot die Leitmesse erneut reichlich Gelegenheit zum persönlichen Austausch und Netzwerken.

Die DKM 2026 in Bildern

Im Mittelpunkt der diesjährigen DKM stand die Reform der geförderten privaten Altersvorsorge. Insbesondere das für 2027 geplante Altersvorsorgedepot sorgte für intensive Diskussionen. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie sich Versicherer gegenüber Neobrokern positionieren und welche Rolle klassische Fondspolicen und lebenslange Rentenleistungen künftig spielen werden.

Für kontroverse Debatten sorgte auch die Zukunft der Vermittlervergütung. Angesichts möglicher Kostendeckel beim Altersvorsorgedepot wurden alternative Vergütungsmodelle diskutiert. BVK-Präsident Michael H. Heinz brachte dabei eine stärkere Öffnung gegenüber Honorarmodellen ins Gespräch.

Ein weiterer Schwerpunkt war die künstliche Intelligenz. Im „KI-Navigator“ und zahlreichen Fachforen zeigten Experten, wie KI-Agenten, automatisierte Prozesse und digitale Anwendungen den Makleralltag erleichtern können. Der Tenor: KI soll die persönliche Beratung nicht ersetzen, sondern unterstützen.

Positive Signale für die Zukunft setzte auch die Verleihung des Jungmakler Awards 2026. Unter zwölf Finalisten sicherte sich Rico Buchwalter mit seinem spezialisierten Konzept „Erzieher-Helden“ den ersten Platz. Rang zwei ging an Jakob Behringer, der sich auf die Beratung von Gesellschafter-Geschäftsführern konzentriert. Den dritten Platz belegte Fabian Hafke mit seinem ganzheitlichen Beratungsansatz für Vermögensaufbau und Absicherung. Heiko Leichtle wurde mit dem Sonderpreis Baufinanzierung ausgezeichnet.

Auch das Team der finanzwelt war auf der DKM vertreten. Neben dem persönlichen Austausch standen zahlreiche Video-Interviews mit Vorständen und Führungskräften auf dem Programm. Die Gespräche sind demnächst in der finanzwelt-Mediathek zu sehen. (mho)

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