„DVAG hilft e. V.“ und Nathalie Pohl sammeln 616.000 Euro
17.08.2026

Nathalie Pohl und Christopher Sitte bei der Scheckübergabe Foto: © Daniel Toni Jais
Auch in diesem Jahr sind Badeunfälle ein drängendes Thema: Bereits vor Ende des Sommers machen zahlreiche Vorfälle deutlich, wie wichtig sichere Schwimmkenntnisse sind. Dabei gibt es immer weniger Möglichkeiten, schwimmen zu lernen. Viele Schwimmbäder schließen, zugleich fehlt es an Personal. Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen, stellte sich die Extremschwimmerin Nathalie Pohl einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie schwamm mehr als 200 Kilometer durch den Main und den Rhein – von Frankfurt nach Köln. Dabei kamen 616.000 Euro für den Verein „DVAG hilft e. V.“ unter anderem für die Schwimmförderung zusammen. Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein fördert die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) mehrere Programme und Initiativen, die Kindern Zugang zu kostenlosen Schwimmkursen ermöglichen.
Nathalie Pohl, Gründungsmitglied von „DVAG hilft e. V.“ und mehrfache Weltrekordhalterin, sagt: „Ich bin unglaublich dankbar, dass bei dieser Aktion erneut so viele Spenden zusammengekommen sind und damit wieder wertvolle Unterstützung für Kinder ermöglicht werden kann. Diesmal begleiteten mich auf der Strecke mehrere Schwimmer. Unsere gemeinsame Leidenschaft fürs Schwimmen mit einer Charityaktion zu verbinden, war etwas Besonderes für mich.“ Über diesen engagierten Einsatz freut sich auch Christopher Sitte, Direktor bei der DVAG und erster Vorsitzender von „DVAG hilft e. V.“. Er sagt: „Nachhaltig zu helfen, ist ein zentrales Element des sozialen Engagements der DVAG. Deshalb gilt unser besonderer Dank Nathalie Pohl. Mit ihrem außergewöhnlichen Einsatz macht sie regelmäßig auf eindrucksvolle Weise auf die Bedeutung von Wassersicherheit aufmerksam. Durch ihr Engagement und die von ihr gesammelten Spenden können wir viel bewegen. Mit unserer Förderung können wir pro Jahr schon rund 3.500 Kindern die Teilnahme an einem Schwimmkurs ermöglichen. Das möchten wir gerne zukünftig noch weiter ausbauen.“
Bereits im Vorfeld rief die Hessin lokale Schwimmvereine und -gruppen dazu auf, sie auf einem Teil der Strecke zu begleiten. Zahlreiche Schwimmerinnen und Schwimmer unterstützten Nathalie Pohl bei ihrer RIVERS-Challenge. Entlang der Strecke wurde die Challenge zu einem gemeinschaftlichen Charityevent mit vielen Aktionen für mehr Schwimmsicherheit. Trotz bester Vorbereitung blieb die Challenge ein anspruchsvolles und riskantes Vorhaben, das nur mit umfassender Planung und Sicherheitsvorkehrungen möglich war. Fließgewässer sind besonders tückisch, weil ihre starken Strömungen und Wirbel unter der Wasseroberfläche oft nicht erkennbar sind. Nathalie Pohl stellt abschließend klar: „Gerade im Rhein ertrinken leider immer noch zu viele Menschen. Er ist kein Badegewässer, selbst wenn man gut schwimmen kann! Meine Challenge soll nicht als falsches Signal verstanden werden. Ich möchte das Schwimmen hier nutzen, um möglichst viele Menschen zu erreichen und auf die Gefahren aufmerksam zu machen.“ (mho)

Nähe schlägt Reichweite







