ERGO mit Gewinnsprung
01.04.2014

Dr. Torsten Oletzky
Die ERGO Versicherungsgruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr den Gewinn merklich gesteigert. Mit 436 Mio. € lag das Konzernergebnis um 50 % über dem Vorjahreswert. Der Umsatz war mit Beitragseinnahmen von 18,1 Mrd. € dagegen leicht rückläufig (Vorjahr: 18,6 Mrd. €).
(fw/ah) „Zu dem sehr erfreulichen Konzernergebnis haben alle Geschäftsfelder beigetragen", kommentierte Finanzvorstand Christoph Jurecka die Zahlen. Auch Vorstandsvorsitzender Dr. Torsten Oletzky zeigte sich zufrieden: „Wir haben gute Ergebnisse erzielt und ERGO insgesamt weiterentwickelt: Mit unserer neuen organisatorischen Aufstellung im Vertrieb, unserem ganzheitlichen Beratungsansatz, unserem innovativen Produktkonzept in der Lebensversicherung und dem Ausbau unserer Aktivitäten in Asien – um nur einige Themen zu nennen."
Im Geschäftsfeld Lebensversicherung Deutschland lagen die gesamten Beitragseinnahmen bei 4,5 Mrd. € und damit etwas niedriger als im Vorjahr (4,8 Mrd. €). Insbesondere das Niedrigzinsumfeld belastet das Neugeschäft: Die Einmalbeiträge gingen um 11 % auf 835 Mio. € zurück, das Neugeschäft zu laufenden Beiträgen um 23,1 % auf 237 (307) Mio. €.
Im Geschäftsfeld Gesundheit Deutschland lagen die gebuchten Beitragseinnahmen bei 4,8 Mrd. € und damit ungefähr auf Vorjahreslevel. Das Vorjahr war noch geprägt von Kunden, die vor der Einführung der Unisex-Tarife Anfang 2013 noch zu den alten Konditionen hatten abschließen wollen. Das Ergebnis im Geschäftsfeld stieg um über 32 % auf 99 Mio. €.
Im Geschäftsfeld Kompositversicherung Deutschland konnten die Bruttobeiträge um 4,1 % auf 3,3 Mrd. € gesteigert werden. Die Schaden-/Kostenquote lag im Geschäftsfeld Kompositversicherung Deutschland im Jahr 2013 bei 96,1 %. Der leichte Anstieg lag vor allem an Schäden aus den Naturereignissen Flut und Hagel. Die gesamten Beitragseinnahmen in der Direktversicherung gingen im Geschäftsjahr 2013 um 4,6 % auf 1,16 Mrd. € zurück. Für diesen Rückgang war das Kapitalisierungsprodukt MaxiZins verantwortlich: Gesenkte Zinssätze führten zu 88 Mio. € geringeren Beiträgen als im Vorjahr.

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