J.P. Morgan AM: Schwellenländer-Boom hält an
07.02.2013

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Drei von vier Beratern sollen ihren Kunden empfehlen, 2011 in Aktien der Schwellenländer zu investieren. Darüber hinaus setzt mehr als die Hälfte auf Rohstoffe – europäische Aktien stehen bei 42 Prozent im Fokus. Zu diesen Ergebnissen kommt J.P. Morgan Asset Management anlässlich der während des FONDSkongresses unter 303 Vertriebsexperten durchgeführten Umfrage.
(fw/ah) Defensivere Anlageformen wie Staats- oder Unternehmensanleihen (6,9 bzw. 16,17 Prozent) favorisieren die Vertriebsexperten derzeit weniger als Mischfonds, die von rund einem Drittel der Befragten für eine Empfehlung in Betracht gezogen werden. Schwellenländer-Anleihen möchte mit 26,7 Prozent immerhin jeder Vierte bei seinen Kunden ansprechen.
Wie die Auswahl der empfohlenen Anlageklassen vermuten lässt, erwarten die Befragten ein weiteres positives Jahr für die Schwellenmärkte: So gehen mit 73,9 Prozent drei Viertel davon aus, dass die Emerging Markets auch 2011 überdurchschnittlich wachsen werden. Eine überhitzte Entwicklung sehen dagegen nur rund 14 Prozent. Und dass eine Blase in den Schwellenländern entsteht, die 2011 platzen könnte, erwarten lediglich zwei Prozent. So wollen auch nur zwei Prozent aufgrund der Risiken gar nicht in Schwellenländer investieren. Trotz aktueller Inflationsmeldungen aus China und Marktturbulenzen in der ASEAN-Region erwarten 52 Prozent der Befragten, dass sich Asien 2011 am besten von allen Schwellenländer-Regionen entwickelt. Ein Viertel glaubt, dass Lateinamerika vorne liegen wird, während 13 Prozent auf Afrika setzen.

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