Kommen chinesische E-Autos in die USA?
18.02.2026

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In dieser Woche stehen wichtige Quartalszahlen aus der Autobranche an, mit Ford am Dienstag und Mercedes-Benz am Donnerstag. Die Berichte könnten jedoch von Trumps jüngsten Aussagen zu chinesischen Autobauern überlagert werden.
Bisher haben hohe Zölle sowie Software- und Hardware-Restriktionen den Markteintritt chinesischer Hersteller in den USA verhindert. Trump erklärte jedoch, er würde es „lieben“, wenn chinesische Autobauer Werke in den USA errichten. Ein möglicher Einstieg könnte sich auf günstige Modelle konzentrieren – ein Segment, das US-Hersteller weitgehend aufgegeben haben.
Chinesische Anbieter gelten vor allem bei E-Autos, Batteriekosten und Lieferketten als besonders effizient. Für US-Hersteller wie Ford, GM oder Stellantis könnte ein Know-how-Transfer bei E-Autos und Hybriden daher attraktiv sein.
Der Einstieg chinesischer Hersteller würde den Wettbewerb im Einstiegs- und Massenmarkt deutlich verschärfen. Für deutsche Autobauer ist die Lage besonders schwierig. Chinesische Hersteller setzen deutsche Marken bereits in Europa und China unter Druck, während US-Zölle den US-Markt als Ausweichraum zunehmend unsicher machen.
Hinzu kommt ein strukturelles Problem. Deutsche Hersteller sind stark im Premiumsegment positioniert, verfügen aber bislang über kaum wettbewerbsfähige günstige E-Modelle.
Marktkommentar von Maximilian Wienke, Marktanalyst bei eToro

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