Neue Fusion geplant

13.02.2026

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Die Ostangler Brandgilde VVaG treibt ihre Konsolidierungsstrategie voran und plant den Zusammenschluss mit der Schwarzwälder Versicherung. Ziel ist es, Synergien zu heben und die Schlagkraft im zunehmend regulierten Marktumfeld zu stärken. Nach der im August 2025 bekanntgegebenen Fusion mit der LSH Versicherung folgt nun der nächste Schritt. Noch im Laufe des Jahres 2026 wollen die Ostangler Brandgilde und die Schwarzwälder Versicherung ihre Kräfte bündeln. Beide Häuser arbeiten bereits seit rund 15 Jahren eng zusammen. Mit dem Zusammenschluss soll ein mittelständischer Versicherer mit weiter gestärkter Marktposition entstehen.

Geplant ist, die Schwarzwälder Versicherung als Risikoträger in die Ostangler Brandgilde zu integrieren. Gleichzeitig bleibt sie als Assekuradeur unter ihrer Marke am Standort Villingen-Schwenningen operativ aktiv. Der gesamte Mitarbeiterstamm soll übernommen werden, für Versicherungsnehmer bleiben bestehende Verträge unverändert bestehen. Im Fokus der Fusion stehen vor allem effizientere Verwaltungsstrukturen, gebündelte IT-Kapazitäten sowie ein schlagkräftigeres Controlling. 

Parallel treibt die Ostangler Brandgilde ihre Digitalstrategie voran. Gemeinsam mit weiteren mittelständischen Versicherern investiert sie über die B&M Insurance IT GmbH & Co. KG in den Ausbau des Kundenverwaltungssystems AGS. Hintergrund sind steigende regulatorische Anforderungen sowie wachsende Ansprüche an IT-Sicherheit und Datenverarbeitung. Ab 2026 soll zudem schrittweise künstliche Intelligenz in Verwaltungsprozesse integriert werden, um Abläufe zu automatisieren und Fachbereiche zu entlasten. (mho)