Roland Rechtsschutz auf Wachstumskurs

26.03.2026

Tobias von Mäßenhausen, CEO, Roland Rechtsschutz Foto: © Roland Rechtsschutz

Im Geschäftsjahr 2025 konnte Roland Rechtsschutz die Bruttobeitragseinnahmen um 5,9 Prozent steigern. Damit setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort. „Mit jedem Wachstumsjahr liegen auch die Erwartungen, die es zu übertreffen gilt, höher. Deshalb bin ich besonders stolz, dass wir unser Geschäftswachstum zu einem nachhaltigen Trend ausbauen konnten“, erklärt CEO Tobias von Mäßenhausen.

Ein wesentlicher Treiber für die Geschäftszahlen von Roland Rechtsschutz ist das Wachstum im Neugeschäft, das sich äußerst positiv entwickelt hat. Die Bruttobeitragseinnahmen im vergangenen Geschäftsjahr lagen insgesamt bei 625,0 Millionen Euro (Vorjahr: 590,1 Millionen Euro). Das ist eine Steigerung von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die positive Beitragsentwicklung ist hauptsächlich auf das inländische Direktgeschäft zurückzuführen: Von den Beiträgen im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft entfielen 549,3 Millionen Euro (Vorjahr 517,3 Millionen Euro) auf das Inland und 61,1 Millionen Euro (Vorjahr: 59,8 Millionen Euro) auf das internationale Geschäft primär in Österreich und Italien.

Auch das Neugeschäft liegt mit 66,1 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau von 62,9 Millionen Euro. Die Anzahl der Versicherungsverträge im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft stieg von 1.844.551 Stück zum Ende des Vorjahres auf 1.854.849 Stück zum 31. Dezember 2025.

Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der gemeldeten Leistungsfälle im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft auf 439.418 Stück (Vorjahr: 432.931 Stück) erhöht. Im Gegensatz dazu waren die Leistungszahlungen leicht rückläufig, es wurden insgesamt 266,0 Millionen Euro (Vorjahr: 269,5 Millionen Euro) erbracht. Der Rückgang ist auf den Ausbau diverser Konfliktlösungs-Angebote zurückzuführen. So werden von Kundinnen und Kunden vermehrt niedrigschwellige Angebote wie die telefonische Rechtsberatung in Anspruch genommen. Auch effizientere Fallabwicklungen wie zum Beispiel die zentrale Mandatsbearbeitung durch Partneranwälte hat zu dieser Entwicklung beigetragen.

Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen wachstumsbedingt auf 196,5 Millionen Euro (Vorjahr: 180,2 Millionen Euro). Aufgrund von höheren getätigten Investitionen in Service, Vertriebskapazitäten und IT stiegen die Verwaltungskosten auf 50,7 Millionen Euro (Vorjahr: 43,9 Millionen Euro).

Das versicherungstechnische Ergebnis im Geschäftsjahr stieg deutlich gegenüber dem Vorjahr auf 45,5 Millionen Euro (Vorjahr: 41,9 Millionen Euro). Gleichzeitig erzielte Roland Rechtsschutz einen im Vergleich zum Vorjahr erheblich höheren Jahresüberschuss von 45,9 Millionen Euro (Vorjahr: 37,5 Millionen Euro).

„Wir sehen an unserem organischen Wachstum, dass unsere außergerichtlichen Konfliktlösungs-Angebote überzeugen. Bestandskunden und Bestandskunden sowie Neukunden schätzen die schnellen, nachhaltigen Ergebnisse unserer Konfliktlösungs-Angebote. Das ist alles andere als trivial, denn unsere Erfahrung zeigt: Konflikte sind komplex und individuell. Unser Anspruch ist es, gemeinsam mit ihnen die jeweils beste Lösung zu finden – nachhaltig, interessensgerecht und möglichst zügig“, so von Mäßenhausen. Die Unternehmensstrategie #konfliktlöser26 werde daher weiterhin fokussiert umgesetzt. „Mit unseren Lösungen zur Konfliktbewältigung möchten wir zu einem besseren Miteinander beitragen. Das ist besonders wichtig in Zeiten erhöhter Spannungen, in denen gesellschaftlicher Zusammenhalt stärker denn je gefordert ist.“ (mho)

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