Allianz SE mit positivem Ergebnis
07.02.2013

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Die Allianz-Gruppe meldet auch im zweiten Quartal 2012 erneut eine Steigerung im Umsatz und Ergebnis. Trotz Krise in der Eurozone, kann der Allianz Konzern, dank der globalen Strategie in der Kapitalanlage, auch im Asset Management Erfolge verbuchen.
(fw/db) Der Finanzvorstand der Allianz SE, Oliver Bäte, bewertete den Geschäftsbereich Asset Management des Hauses am Ende der ersten Jahreshälfte 2012 mit "Weltklasse-Ergebnis". Während unter Banken Krisenstimmung herrsche zeigt sich der Allianz-Konzern, als der Marktführer unter den Versicherern, unbeeindruckt und meldet erneut überzeugende Quartalszahlen.
Insgesamt verzeichnete die Allianz SE im 2. Quartal 2012 einen Umsatzanstieg von 2,5 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro, im 1. Halbjahr um 1,4 Prozent auf 55,2 Milliarden Euro. Das gesamte operative Ergebnis verbesserte sich um 2,8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.
Der Überschuss im 2. Quartal stieg um 23,2 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, der Halbjahres-Überschuss 39,2 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Die Solvabilität erhöhte sich im Vergleich zum 31. März 2012 in der Quote von 183 auf 186 Prozent.
Das Eigenkapital verminderte sich von 48,2 Milliarden auf 48 Milliarden Euro. Dies sei angesichts der aktuell erfolgten Dividendenzahlung von mehr als 2 Milliarden Euro an die Aktionäre ein Erfolg..
Der Überschuss aus den Provisionsumsätzen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg um 20,3 Prozent auf 635 Millionen Euro. Die gesamten verwalteten Kapitalanlagen erhöhten sich von 1,5 auf 1,7 Billionen Euro im Zeitraum vom Jahresbeginn bis Ende Juni 2012.
Im Kerngeschäft Versicherungen könne der Konzern noch zulegen. Die Entwicklung hier beweise nach Einschätzung von Konzernchef Michael Diekmann, dass die Allianz "die widrigen Marktbedingungen erfolgreich meistern" kann.
Erfolge im Nicht-Leben-Geschäft
In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Bruttoprämien um 5,2 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte und andere Sondereinflüsse betrug das Netto-Wachstum 3,2 Prozent, wovon 1,4 Prozent-Punkte auf Preiserhöhungen entfielen.
Global erwies sich mit einem Zuwachs von 33 Prozent auf 598 Millionen Euro vor allem Lateinamerika sowie mit einer Steigerung von 15,3 Prozent auf 148 Millionen Euro der asiatisch-pazifische Raum als Wachstumstreiber. In Deutschland stieg der Umsatz im Schaden- und Unfallgeschäft um 3,3 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro.
In Deutschland sei, nach eigenen Angaben, wesentlich von Preiseffekten profitiert worden. In der Zukunft sieht Bäte noch Spielraum für weitere notwendige Prämienanpassungen.
Das operative Ergebnis ging in diesem Segment im zweiten Quartal allerdings um 16,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zurück. Das Combined-Ratio, die Schaden-Kosten-Quote, stieg von 95 auf 97,4 Prozent.
Leben- und Krankengeschäft deutlich verbessert
Das operative Ergebnis in der Lebens- und Krankenversicherung stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20,9 Prozent auf 821 Millionen Euro. Zum Anstieg habe nach eigenen Angaben das um 74 Millionen Euro verbesserte versicherungstechnische Ergebnis und das um 40 Millionen Euro höhere Kostenergebnis beigetragen.
Die Beitragseinnahmen in der Lebens- und Krankenversicherung verminderten sich konzernweit leicht um 0,9 Prozent auf 12,9 Millionen Euro.
Sowohl in den USA wie im asiatisch-pazifischen und im mittel- und osteuropäischen Raum waren teils zweistellige Rückgänge zu verzeichnen. Bei der deutschen Allianz Leben verminderte sich der Umsatz um 8,4 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro.

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