bKV-Kompetenzrating 2026: Zehn Versicherer erhalten Bestnote

05.11.2026

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Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat die Kompetenz von 15 Versicherern im Bereich der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) untersucht. Zehn Anbieter erhalten im aktuellen bKV-Kompetenzrating 2026 die Bestnote „Exzellent“, drei werden mit „Sehr gut“ bewertet. Im Fokus stehen zunehmend Beitragsstabilität, digitale Services und Präventionsleistungen.

Für das aktuelle Rating analysierte das IVFP die teilnehmenden Versicherungsgesellschaften anhand von bis zu 79 Kriterien. Die Ergebnisse von 13 Anbietern werden veröffentlicht. Bewertet wurden die vier Teilbereiche Beratung, Vertragsgestaltung, Service & Verwaltung sowie Produktportfolio, die jeweils mit 25 Prozent in die Gesamtnote einfließen.

bKV-Kompetenzrating 2026: die 10 mit der Bestnote „exzellent“ ausgezeichneten Versicherer


Bei der Weiterentwicklung der Ratingmethodik legt das Institut besonderes Augenmerk auf die langfristige Beitragsstabilität. Neben der Beitragsentwicklung stationärer Zusatztarife werden erstmals auch Beitragsanpassungen und mögliche Tarifschließungen bei Budgettarifen berücksichtigt. Zudem untersucht das IVFP genauer, welche Möglichkeiten Beschäftigte haben, ihren Versicherungsschutz individuell zu erweitern.

Auch die digitalen Angebote der Versicherer werden differenzierter bewertet. Dabei unterscheidet das IVFP zwischen allgemeinen Online-Gesundheitsportalen und Kundenportalen beziehungsweise Apps, über die Versicherte auf ihre persönlichen Vertragsinformationen zugreifen können.

Neu hinzugekommen sind außerdem Kriterien zu sportmedizinischen Untersuchungen sowie Gesundheits- und Präventionskursen. Auch mögliche Leistungseinschränkungen bei Vorsorgeuntersuchungen und Facharztterminservices fließen stärker in die Bewertung ein.

Die Bedeutung der bKV nimmt weiter zu. Nach Angaben des PKV-Verbands boten Ende 2025 bereits 60.600 Unternehmen ihren Beschäftigten eine vollständig arbeitgeberfinanzierte betriebliche Kranken- oder Pflegeversicherung an. Das entspricht einem Zuwachs von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der versicherten Personen stieg um 15 Prozent auf 2,82 Millionen, darunter rund 450.000 Personen mit betrieblicher Pflegeversicherung. (mho)

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