Altersvorsorge: Kein Geld für mehr Produkte!
07.02.2013

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Laut einer aktuellen Studie, die das Meinungsforschungsinstitut YouGovPsychonomics im Auftrag des britischen Lebensversicherers Standard Life erstellt hat, setzt die überwiegende Mehrheit der Deutschen bei ihrer privaten Altersvorsorge auf ein oder maximal zwei Produkte. Grund: Fehlende finanzielle Möglichkeiten.
(fw/mo) Die Deutschen verhalten sich konservativ und haben meist wenige Altersvorsorgeprodukte! Dabei sprechen in erster Linie finanzielle Gründe gegen die Streuung der Vorsorge. Das sind die Kern-Ergebnisse einer repräsentativen Studie, die das Meinungsforschungsinstitut YouGovPsychonomics im Auftrag des britischen Lebensversicherers Standard Life erstellt hat. Das Institut hatte im August 1.029 Frauen und Männer in ganz Deutschland zu ihrer Altersvorsorge interviewt. Die Untersuchung ist Teil einer kontinuierlichen Reihe von Befragungen, die Standard Life vornimmt, um ein besseres Bild vom Anlageverhalten der Deutschen zu bekommen.
Insgesamt haben 59 Prozent der Deutschen bereits Geld für ihre private Altersvorsorge angelegt. Rund die Hälfte (48 Prozent) aller Bundesbürger, die in eigener Regie für das Alter vorsorgen, hat dabei nur ein Finanzprodukt abgeschlossen. Zwei Vorsorgeprodukte haben 38 Prozent, mehr als zwei nutzen nur noch 14 Prozent. Bevorzugte Finanzprodukte sind dabei die Kapitallebensversicherung, die von 35 Prozent der Befragten mit privater Vorsorge abgeschlossen wurde, die private Rentenversicherung (30 Prozent) und die fondsgebundene Rentenversicherung (22 Prozent). Renditeorientierte Anlagen wie Aktien- und Rentenfonds (neun Prozent), Aktien (acht Prozent) oder Immobilienfonds (vier Prozent) landeten am unteren Ende der Skala.
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